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Non-Hodgkin-Lymphome
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Non-Hodgkin-Lymphome

peter_borchmannLeitung

Prof. Dr. Peter Borchmann

Kontakt

Telefon: +49 221 478-88159 (Sekretariat: Katja Rust)
Telefax: +49 221 478-88188
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Klinischer Schwerpunkt

Die Non-Hodgkin Lymphome gehören zur den sogenannten „malignen Lymphomen“. Hierunter wird eine Gruppe von Erkrankungen zusammengefasst, bei der Zellen des lymphatischen Systems ein unkontrolliertes und somit bösartiges Wachstum aufweisen, wie zum Beispiel:

  • Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom
  • Follikuläres Lymphom
  • Mantelzell-Lymphom
  • Peripheres T-Zell-Lymphom
  • Burkitt Lymphom/Leukämie
  • Extranodales MALT-Lymphom


Oftmals bemerkt der Patient eine Lymphknotenschwellung, die Erkrankung kann aber auch in anderen Organen wie dem Magen-Darm-Trakt, dem Gehirn oder dem Knochenmark auftreten.
Die Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln ist ein Zentrum der Schwerpunktversorgung von Patienten mit malignen Lymphomen. Das Spektrum reicht von der initialen Diagnostik über Standard-Chemotherapien und Immuntherapien bis hin zu innovativen Behandlungen im Rahmen klinischer Studien.

Stationäre Versorgung

Die stationäre Versorgung von Patienten mit malignen Lymphomen ist eine zentrale, seit Jahren bestehende Spezialisierung unserer Klinik. Somit verfügt die Klinik sowohl auf ärztlicher als auch auf pflegerischer Seite über einen außergewöhnlichen Erfahrungsschatz bei der häufig komplexen Therapie maligner Lymphome. Wesentliche Voraussetzung für diese anspruchsvollen Therapien ist die enge Kooperation mit weiteren Abteilungen der Uniklinik Köln, insbesondere der interventionellen und diagnostischen Radiologie, der Nuklearmedizin, der Neurochirurgie, der Orthopädie und allgemeinen Chirurgie, dem Institut für Transfusionsmedizin und vielen spezialisierten Abteilungen für entsprechende Fragestellungen. Das Angebot der Maximalversorgung einer Universitätsklinik ermöglicht hierbei kurze Wege und schnelle Entscheidungen auch bei komplexen Fragestellungen, die bei malignen Lymphomen häufig sind. Diese gesamte Infrastruktur erlaubt uns auch die Behandlung von Patienten in kritischen Zuständen oder mit schweren Begleiterkrankungen.

Therapieentscheidungen werden im Rahmen interdisziplinärer Tumorkonferenzen diskutiert und getroffen (z.B. Leukämie- und Lymphomboard, CIO-Tumorboard, Tumorboard für kutane Lymphome, neurochirurgisches Tumorboard). Diese Boards sichern die ständige Qualitätskontrolle unseres Vorgehens und ermöglichen dem Patienten eine Therapie nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft. Drüber hinaus erfolgt die Therapie nach definierten, überregionalen Behandlungsstandards, die von der Klinik I für Innere Medizin maßgeblich mitentwickelt wurden.

Ein Teil unserer Lymphom-Patienten muss sich einer Stammzelltransplantation unterziehen, die auf der Station 16.1b (autologe Transplantation mit Stammzellen des Patienten) oder auf der Station 4a (allogene Transplantation mit Stammzellen vom Familien- oder Fremdspender) durchgeführt werden.

Ambulante Versorgung

Gerade bei malignen Lymphomen sind viele Erstlinien-Therapien auch ambulant durchführbar. Hierfür bietet die Klinik I für Innere Medizin eine etablierte ambulante Versorgungsstruktur (Ebene 5, Bettenhaus) an, die auf die Durchführung klinischer Studien spezialisiert ist. Hier bieten wir auch die Möglichkeit einer „Zweitmeinung“ an. Wir kooperieren mit den niedergelassenen ärztlichen Kollegen in Köln und verstehen uns als Partner in der gemeinsamen Bemühung, den Patienten in ihrer besonderen Situation eine bestmögliche Behandlung und Betreuung zukommen zu lassen.

Klinische Studien

Ziel unserer Klinik ist, möglichst viele Patienten im Rahmen von klinischen Studien behandeln zu können, um die Therapieoptionen und -ergebnisse kontinuierlich zu verbessern. Die Durchführung von klinischen Studien ermöglicht unseren Patienten den Zugang zu neuen, vielversprechenden Therapieoptionen. Die studienbezogene Betreuung erfolgt durch besonders geschultes Personal unseres Klinischen Studienzentrums. Einen Überblick über die aktuellen Studien finden Sie für indolente (z.B. follikuläres Non-Hodgkin Lymphom) und aggressive B-Zell Non-Hodgkin Lymphome (z.B. Mantelzell-Lymphom, diffus großzelliges B-Zell Lymphom), T-Zell Lymphome und primär zerebrale Non-Hodgkin Lymphome in unserem Studienregister. Die Studien reichen von der Erstlinientherapie bis hin zu innovativen Therapieansätzen im Rezidiv der Erkrankung.

Kooperationen

Wir behandeln Patienten im Rahmen und in Kooperation mit den folgenden Organisationen: