Prof. Dr. med. Andreas Engert
Kontakt
Klinik I für Innere Medizin
Uniklinik Köln
Haus 16, 1. OG, Raum 1.006
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Sekretariat: Bärbel Bäcker/ Beate Plogmann
Telefon: +49 221 478-5933
Telefax: +49 221 478-3778
E-Mail: andreas.engert@uk-koeln.de
Kurzbiografie
Professor Engert studierte und promovierte an der Medizinischen Hochschule in Hannover Humanmedizin und begann seine klinische Ausbildung an der Medizinischen Klinik I in Köln (Prof. Diehl). Von 1988 bis 1990 arbeitete er im Rahmen eines DFG Stipendiums am Imperial Cancer Research Fund, London an der Entwicklung von neuen immuntherapeutischen Ansätzen. Im Herbst 1990 kehrte er nach Köln zurück und begann die experimentell-klinische Weiterentwicklung neuer immuntherapeutischer Ansätze. 1995 habilitierte er und wurde im selben Jahr zum Oberarzt ernannt. Dem Hämatologischen Labor der Klinik stand er als Hauptbefunder von 1997 bis 2000 vor. Als Personaloberarzt war er von 1996 bis 2000 tätig. 2000 wurde er zum Coordinating Editor der Cochrane Hematological Malignancies Group (CHMG) berufen. Professor Engert leitete das Studiensekretariat der Klinik bis 2004 und war zwischen 1999 und 2007 Sekretär der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG). Seit November 2007 ist er Chairman und Leiter der DHSG. Professor Engert ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachverbände und Gesellschaften. Für seine wissenschaftliche und ärztliche Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen wie u.a. der Ludwig-Heilmeyer-Medaille, dem Arthur- Pappenheim Preis sowie dem Universitätspreis der Universität zu Köln ausgezeichnet. Er ist seit 2000 Stellvertreter des Klinikdirektors und wurde 2001 zum Universitätsprofessor der Medizinischen Fakultät auf eine C3 Stelle berufen.
Forschungsschwerpunkte
Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe lag für viele Jahre bei der Entwicklung neuer Substanzen für eine zielgerichtete Therapie maligner Erkrankungen. Neben dem Neuroblastom, der chronisch-lymphatischen und akuten Leukämie waren insbesondere die malignen Lymphome Schwerpunkt der klinisch-experimentellen Therapieansätze. Insbesondere für das Hodgkin Lymphom konnten zudem andere Konstrukte wie bispezifische monoklonale Antikörper, Radioimmunkonjugate oder vollständig humane Konstruktue entwickelt werden. Neben der Weiterentwicklung von "intelligenten" Immunkonstrukten stellen derzeit die Radioimmuntherapie maligner Erkrankungen sowie die Entwicklung von neuen Therapieansätzen mit natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) wichtige experimentelle Schwerpunkte dar.
Klinische Schwerpunkte
Derzeitige klinische Schwerpunkte stellen neben der Betreuung großer klinischer Stationen und dem onkologischen Konsiliardienst die Leitung der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG) dar. Nationale und internationale Konsultationen für Patienten mit Hodgkin Lymphomen und Non-Hodgkin Lymphomen. Weitere wichtige Schwerpunkte sind die Entwicklung und Planung von neuen Immuntherapie- oder Immun/Chemotherapiestudien für Patienten mit malignen Erkrankungen sowie die Leitung der internationalen Cochrane Gruppe für hämatologische Erkrankungen (CHMG).
Publikationen
siehe PubMed
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