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Prof. Dr. med. Christian Reinhardt
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Prof. Dr. med. Christian Reinhardt

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Christian ReinhardtKontakt

Cologne Center for Genomics
Weyertal 115b
50931 Köln

Telefon: +49 221-478-96701
Telefax: +49 221-478-97835
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Kurzbiografie

Zwischen 1996-2003 studierte Professor Reinhardt Humanmedizin an der Universiät Hamburg, der Humboldt Universität Berlin und der Universität Freiburg. Während des Studiums verbrachte er Studienaufenthalte in Tampa, FL, USA und Bristol, UK. Im Rahmen seiner Dissertation befasste sich Prof. Reinhardt mit Chemokin-Signaling in der Niere, speziell im Glomerulus. Diese Arbeiten wurden zwischen 1999 und 2003 im Labor von Prof. Pavenstädt in Freiburg durchgeführt. Seine Dissertation wurde von der medizinischen Fakultät der Universität Freiburg mit summa cum laude bewertet. 2004 wurde Prof. Reinhardt für diese Arbeiten mit dem Nachwuchspreis der Deutschen Nierenstiftung ausgezeichnet. Seine Zeit als Arzt im Praktikum absolvierte Prof. Reinhardt zwischen 2003 und 2004 in der Abteilung Innere Medizin IV der Universitätsklinik Freiburg unter Leitung von Prof. Walz und der Medizinischen Klinik D der Universitätsklinik Münster unter Leitung von Prof. Pavenstädt. 2003 absolvierte Prof. Reinhardt eine Rotation in der Forschungsgruppe von Prof. Benzing in der Abteilung Innere Medizin IV der Universitätsklinik Freiburg.

2004 wechselte Prof. Reinhardt mit einem Forschungsstipendium der DFG an das Koch Institute for Integrative Cancer Research am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, MA, USA. Zunächst war Prof. Reinhardt als Postdoctoral Associate im Labor von Prof. M. B. Yaffe tätig. Hier widmete er sich unter anderem dem Konzept der Synthetischen Letalität als neue Strategie für die Therapie von malignen Erkrankungen. Seine Arbeiten waren auf Protein Kinase Signaling im Kontext der onkogenen Transformation fokussiert. 2006 wechselte Prof. Reinhardt als Senior Postdoctoral Fellow in das Labor von Prof. T. Jacks ebenfalls am Koch Institute. Hier generierte Prof. Reinhardt verschiedene Mausmodelle, die nun als Grundlage seiner Arbeiten in der Medizinischen Klinik I der Uniklinik Köln dienen. Für seine Arbeiten am Koch Institute erhielt Herr Prof. Reinhardt verschiedene Preise, unter anderem ein Koch Fellowship und einen K99/R00 Award des NIH/NCI. Diese Arbeiten bildeten ebenfalls die Grundlage für seine Habilitation im Fach Molekulare Medizin, die Herr Prof. Reinhardt 2009 abschloss. Die Habilitation wurde aus der Medizinischen Klinik IV unter der Leitung von Prof. Benzing vorgelegt. Ausserdem resultierten seine Arbeiten am Koch Institute in der erfolgreichen Anmeldung verschiedener Patente.

2009 wechselte Prof. Reinhardt mit einem Emmy-Noether Stipendium der DFG an die Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln unter Leitung von Prof. M. Hallek. Die Emmy-Noether Gruppe ist im Max-Planck-Institut für neurologische Stoffwechselforschung angesiedelt und liegt somit an der dynamischen Schnittstelle zwischen klinischer Patientversorgung und hochkompetetiver Grundlagenforschung. Diese Ansiedlung erlaubt der Gruppe ein wirklich translationales Arbeiten. Die Emmy-Noether Gruppe befasst sich mit der Entwicklung neuer Therapie Strategien, die darauf abzielen Tumorzellen spezifisch zu schädigen, während gesundes Gewebe geschont wird. Dieser Ansatz macht sich das Konzept der Synthetischen Letalität zu Nutze und ist eine direkte Fortsetzung der Arbeiten am MIT. Prof. Reinhardt ist aktives Mitglied der American Association for Cancer Research.

Forschungsschwerpunkte

  • Mausmodelle humaner Krebserkrankungen
  • Onkogen Signaling
  • Synthetische Letlität
  • Tumor Microenvironment

Publikationen

siehe PubMed

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