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Prof. Dr. med. Hinrich Abken
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Prof. Dr. med. Hinrich Abken

Hinrich AbkenKontakt

Uniklinik Köln
Klinik I für Innere Medizin
ZMMK Forschungsgebäude
Ebene 5, Raum 15
Robert-Koch-Str. 21
50931 Köln

Telefon: +49 221 478-89614
Telefax: +49 221 478-97295
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Kurzbiografie

Professor Abken ist Facharzt für Biochemie und hat seit Juli 1993 die C3-Professur für Tumorgenetik inne und ist seitdem Mitglied der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Er ist zugleich Mitglied des Zentrums für Molekulare Medizin Köln (ZMMK) und leitet das Labor für Tumorgenetik und Immunologie sowie die Central Cell Sorting Facilities des ZMMK.

Professor Abken studierte von 1977 - 1983 an der Universität Essen Medizin, promovierte mit einer molekular- und zellbiologischen Arbeit am dortigen Institut für Molekularbiologie, war anschließend Post-Doc am Institut für Zellbiologie der Universität Essen (Direktor: Prof. M. F. Rajewsky), ab 1987 Arbeitsgruppenleiter am Institut für Genetik (Direktor: Prof. K. Willecke) der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn und erhielt dort 1993 die venia legendi für Genetik und Immunologie.

Professor Abken hat die Weiterbildungsermächtigung für das Fachgebiet Biochemie inne. In seiner Arbeitsgruppe können bei entsprechender Eignung und Tätigkeit bis zu 30 Monate als Facharztausbildung im Gebiet Biochemie geleistet werden.

Professor Abken ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften. Er ist weiterhin als Gutachter für Fachzeitschriften, Förderorganisationen und akademische Institutionen des In- und Auslandes tätig. Er ist weiterhin leitendes Mitglied in dem Europäischen Consortium ATTACK sowie ATTRACT.

Forschungsschwerpunkte

Tumorerkrankungen lassen sich dauerhaft nur mit Unterstützung des Immunsystems heilen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnis entwickelt die Arbeitsgruppe Strategien, Komponenten des Immunsystems spezifisch, effektiv und nachhaltig gegen Tumore zu aktivieren.

Es werden zwei komplementäre Konzepte verfolgt:

  • Modifizierte Immun-Zellen mit gerichteter Spezifität
    Immunologischen Effektorzellen (bevorzugt T-Zellen, aber auch NK-Zellen u.a.) werden in vitro mit einer definierten Spezifität ausgestattet, so dass die Zellen nach adoptivem Transfer Tumorzellen im Gewebe aufspüren und lysieren können. Die Spezifität der Effektorzellen wird durch Expression eines rekombinanten Rezeptor-Moleküls (Immunrezeptor, chimeric antigen receptor) erzeugt, der mit Hilfe einer Antikörper-Bindedomäne an ein Oberflächen-Antigen der Tumorzelle bindet und nach Bindung die Effektor-Zelle aktiviert. Die Arbeitsgruppe war wesentlich daran beteiligt, die Immunrezeptoren für therapeutische Zwecke zu optimieren und die molekularen Regeln des modularen Aufbaus derartiger Signal-Rezeptoren  aufzuklären. Mit Hilfe der Deutschen Krebshilfe werden derzeitig die experimentellen wie logistischen Voraussetzungen für die klinische Erprobung des Konzepts geschaffen. Zugleich stellen rekombinante Immunrezeptoren ein hervorragendes Werkzeug dar, um Prozesse der Antigen-vermittelten T-Zell Aktivierung, dessen Modulation und Repression zu studieren.
  • Lokale Immunaktivierung
    In der näheren Umgebung des Tumors herrscht eine Immunsuppression, die eine erfolgreiche anti-Tumor Immunreaktion verhindert. Es werden Prozesse der Tumor-vermittelten Immunsuppression im Detail untersucht, um therapeutische Strategien zu entwickeln, die Immunsuppression zu durchbrechen. Die lokale Akkumulation geeigneter Zytokine mit Hilfe von Fusionsproteinen zur Aktivierung von immunologischen Effektorzellen ist dabei eine vielversprechende Strategie.

Die Arbeitsgruppe ist international führend auf dem Gebiet der T-Zell gestützten Immuntherapie und hatte in den letzten Jahren mehrere Wissenschaftler aus dem Ausland zu Gast. In zahlreichen internationalen Kooperationen wird die Strategie bis zur klinischen Erprobung entwickelt und stetig verbessert.

Die wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Abken wird derzeitig gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Krebshilfe, Wilhelm Sander-Stiftung, der Deutschen José Carreras-Leukämie-Stiftung, der Europäischen Union, dem Zentrum für Molekulare Medizin Köln, und dem Fortune Programm der Medizinischen Fakultät Köln.

Klinische Schwerpunkte

Professor Abken hat keine klinischen Verpflichtungen.

Publikationen

siehe PubMed

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