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Dr. med. Marco Herling
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Dr. med. Marco Herling

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Kontakt

CECAD Forschungszentrum
(Gebäude 15)
Joseph-Stelzmann-Straße 9
50924 Köln

Telefon: +49 221 478-5194 (Büro)
Telefon: +49 221 478-5969 (Labor)
Telefax: +49 221 478-88847

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Kurzbiografie

Dr. Herling absolvierte sein Studium der Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) von 1992-1999. Im Rahmen eines vom "Biomedical Sciences Exchange Program" geförderten 2-semestrigen integrierten Auslandsstudiums arbeitete Dr. Herling von 1997-1998 unter Prof’s A.H. Sarris und L.J. Medeiros am M. D. Anderson Cancer Center (MDACC) Department of Lymphoma and Myeloma an der Etablierung prognostischer Markermodelle zum großzellig anaplastischen T-Zell Lymphom und dem Hodgkin Lymphom. Seine Arbeiten zur Promotion zum Dr. med. am Pathologischen Institut der MLU (Direktor Prof. em. F.W. Rath) zwischen 1994-1999 beschrieben präsarkomatöse Veränderungen sowie Tumor-Wirt Interaktionen im chronologischen Längsschnitt experimentell induzierter mesenchymaler Tumoren der Ratte auf der Basis von zellulären Glykoprotein-Rezeptor Profilen. Seine klinische Ausbildung begann Dr. Herling in 2000 an der Abteilung Innere Medizin I der Universitätsklinik Freiburg unter Leitung von Prof. R. Mertelsmann. Im Jahre 2002 begann Dr. Herling sein Postdoctoral Fellowship im Labor von Prof. D. Jones im MDACC Department of Hematopathology zu pathogenetischen Mechanismen in T-Zell Neoplasien mit Fokus auf die Rolle des Onkogens TCL1. Als Absolvent des NIH Physician Scientist Training Program unter klinischem Mentor Prof. E.J. Freireich zwischen 2002-2005 konnte Dr. Herling Aspekte seiner laborexperimentellen Arbeiten in neuen klinischen Studiendesigns (adaptierte Randomisierung, Bayesian statistics) zu chronischen lymphozytären Leukämien (T-PLL) übertragen. Als Träger des MDACC Odyssey Special Fellow Award von 2004-2006 erweiterte Dr. Herling seine Untersuchungen zu Antigenrezeptor vermittelten Mechanismen der Transformation und Tumorprogression auf B-Zell Neoplasien, insbesondere die B-CLL.

Mit einem DFG Stipendium setzte Dr. Herling im Jahre 2006 seine Arbeiten an der Klinik für Innere Medizin I der Universität Köln unter Leitung von Prof. M. Hallek fort. Hier leitet er seit 2007 eine Max-Eder-Nachwuchsgruppe der Deutschen Krebshilfe zu Aspekten der Kinaseregulation im Mikromilieusignaling der B-CLL. Von 2006 - 2010 leitete Dr. Herling die Befundung im diagnostischen Zellmarkerlabor.

Seit 2010 ist Dr. Herling Adjunct Assistant Professor am Department of Hematopathology des MDACC.

Dr. Herling ist aktives Mitglied der American Society of Hematology, American Society of Oncology, der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie sowie des Steering Committee der MDACC Faculty and Alumni Association.

Forschungsschwerpunkte

  • Bedeutung und Regulation der Antigenrezeptor Signalübertragung in der lymphatischen Onkogenese
  • Spezifische Inhibition in onkogenetisch relevanten Protein-Kinase Interaktionen
  • Das Tumormikromilieu in der Evolution reifer B- und T-Zell Lymphome
  • Histogenetische, funktionelle und Target-orientierte Klassifikation lymphozytärer Neoplasien

Klinische Schwerpunkte

  • Therapieoptimierung in reifen T-Zellneoplasien
  • Diagnostik, prognostische Einstufung und Behandlung lymphatischer Tumoren
  • Neue Ansätze im klinischen Studiendesign in der translationalen Hämatoonkologie
  • Evidenz basierte Supportivtherapie

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