Solide Tumoren - THEROS

Prüfplancode ISRCTN EudraCT Clinicaltrials.gov DRKS
2017-005121-21

Eine multizentrische Phase II-Studie bei Patienten mit EGFR-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom und erworbener Resistenz gegenüber einem EGFR-Hemmstoff, die ein frühes metabolisches Ansprechen auf Osimertinib zeigen

Status: Aktiv

Studienziel / Fragestellung

Primäres Prüfziel

Bestimmung des Anteils der Patienten mit EGFR-mutiertem NSCLC, erworbener Resistenz auf eine zielgerichtete Erstbehandlung und unbekanntem „EGFR T790M-Status aufgrund einer nicht- informativen oder nicht möglichen Tumorrebiopsie und negativem Befund mit einer Standardmethode zur Genotypisierung von Plasma-DNA, bei denen sich ein frühes metabolisches Ansprechen auf die Studientherapie mit Osimertinib zeigt.

Sekundäre Prüfziele

Bei Patienten mit EGFR-mutiertem NSCLC, erworbener Resistenz auf eine zielgerichtete Erstbehandlung und „unbekanntem EGFR T790M-Status“ aufgrund einer nicht-informativen oder nicht möglichen Tumorrebiopsie und negativem Befund mit einer Standardmethode zur Genotypisierung von Plasma-DNA wird untersucht:

  •  Der prädiktive Wert eines frühen metabolischen Ansprechens im während des ersten Therapiezyklus durchgeführten FDG-PET/CT für eine nachhaltige klinische Wirksamkeit der Studientherapie Osimertinib, definiert als klinische und radiologische Progressionsfreiheit über mindestens 4 Monate.
  • Das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit frühem metabolischem Ansprechen.
  • Das objektive Therapieansprechen (komplette und partielle Remissionen definiert nach RECIST v. 1.1) bei allen Patienten, die mindestens zwei Behandlungszyklen (2 x 28 Tage) Studientherapie mit Osimertinib erhalten haben.
  • Die Dauer der objektiven Remissionen (RECIST v. 1.1) bei Patienten mit frühem metabolischem Ansprechen.
  • Die Zeit bis zum Therapieversagen bei Patienten mit frühem metabolischem Ansprechen.
  • Das Gesamtüberleben (Gesamtpopulation sowie die Gruppe der Patienten mit frühem metabolischem Ansprechen).
  • Die Untersuchung von Biomarkern mit potentiellem prädiktivem Wert für Therapieansprechen und Therapieresistenz auf EGFR- gerichtete Hemmstoffe der ersten und zweiten Generation sowie Osimertinib einschließlich der Analyse aus Plasma isolierter DNA auf das Vorliegen somatischer Genaberrationen.

Diagnose

  • Lungencarcinom
  • Nicht-Kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC)

Patienten mit EGFR-mutierten, metastasierten, nicht- kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC), die eine erworbene Resistenz der Erstbehandlung mit einem zugelassenen, zielgerichteten Hemmstoff erworben haben. Weiteres Einschlusskriterium ist ein „unbekannter“ Status für die EGFR T790M-Resistenzmutation aufgrund eines nicht-aussagekräftigen Befundes aus einer Tumorrebiopsie, der medizinischen Unmöglichkeit der Durchführung einer Tumorrebiopsie sowie eines negativen Befundes mit einer Standardmethode zur Genotypisierung von Plasma-DNA

Patientenmerkmale

Einschlusskriterien

EGFR-mutierte NSCLC, die nicht mehr mit kurativer Intention (Operation, kurative Radiochemotherapie) behandelt werden können.

Erworbene Resistenz gegenüber einem EGFR-TKI der ersten oder zweiten Generation (z.B. Afatinib, Erlotinib, Gefitinib) nach initialem Therapieansprechen, welches als objektives Ansprechen oder stabile Erkrankung für mindestens 3 Monate definiert ist.

Negativer Befund in der EGFR T790M Mutationstestung mit einer Standardmethode zur Genotypisierung von Plasma-DNA.

Ausschlusskriterien

EGFR-mutierte NSCLC mit positivem Befund einer T790M Resistenzmutation mittels Standardmethode zur Genotypisierung einer Tumorbiopsie oder Plasma-DNA.

EGFR-mutierte NSCLC mit erworbener Resistenz gegenüber eines EGFR-TKI der ersten oder zweiten Generation (z.B. Afatinib, Erlotinib, Gefitinib) und einem negativem Befund für eine T790M Resistenzmutation mittels Standardmethode zur Genotypisierung (z.B. Sanger Sequenzierung, PCR-basierte Genotypisierung, Tiefen-Sequenzierung) in einer Re-Biopsie mit einer Tumorzellzahl von mindestens 50% und ausreichender DNA Extraktion.

Abwesenheit einer Tumorläsion mit signifikanter FDG Aufnahme im PET/CT vor Studienbeginn.

Vorherige Therapie mit Osimertinib oder anderen experimentellen oder zugelassenen mutationsspezifischen EGFR-TKI, die eine klinische Aktivität gegen die EGFR T790M Mutation aufweisen.

Therapie mit einem Studienprodukt, die weniger als ihre 5 Halbwertszeiten zurückliegt; bei einer Therapie mit anti-PD-1/anti-PD-L1 Antikörpern müssen mindestens 3 Wochen dazwischen liegen.

Studiendesign

Phase II, Multizentrisch, Einarmig, Open Label

Dokumente (passwortgeschützt)

Zuständigkeiten Gesamtstudie

Leiter der klinischen Prüfung

Univ.-Prof. Dr. med. Martin Schuler

Prüfzentren

Köln

Klinik I für Innere Medizin

Studienbüro

Status

Aktiv

Prüfer (Hauptprüfer im Zentrum)

Univ.-Prof. Dr. med. Jürgen Wolf

Stellvertretender Prüfer

  • PD Dr. med. Lucia Nogova

Studienkontakt im Prüfzentrum

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