Logo CIO

Centrum für Integrierte Onkologie (CIO)

Direktor CIO Köln Bonn: Prof. Dr. Michael Hallek
Ärztlicher Leiter CIO Köln: Prof. Dr. Jürgen Wolf

Gemeinsam gegen den Krebs – gemeinsam für das Leben

An der Uniklinik Köln werden jedes Jahr rund 16.000 Patienten mit einer Krebserkrankung behandelt. Sie alle werden betreut im CIO, dem „Centrum für Integrierte Onkologie“. Das CIO  organisiert die Zusammenarbeit aller Kliniken und Institute, die mit der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Tumorerkrankungen zu tun haben. Für die Patienten sichtbar wird diese Zusammenarbeit vor allem in den Tumorkonferenzen und Spezialsprechstunden, in denen für und mit den Patienten, ihre Diagnose und Therapieempfehlung besprochen wird.

Prof. Dr. Michael Hallek, Foto: Uniklinik Köln
Prof. Dr. Michael Hallek, Foto: Uniklinik Köln

Dank der Forschungserfolge der jüngeren Vergangenheit kann heute jeder zweite Patient mit einer Krebserkrankung geheilt werden. Neue Therapien können zunehmend ambulant erfolgen. Die Vereinbarung aller notwendigen Termine im Verlauf einer ambulanten Therapie erfolgt im CIO über die „CIO-Lotsinnen“. Sie stehen den Patienten von Anfang an zur Seite, begleiten sie auf Wunsch bei Arztgesprächen und vermitteln alle weiteren Informations-, Beratungs- und Leistungsangebote mit den Spezialisten auf dem Klinikgelände.

Das CIO wurde von Prof. Michael Hallek 2004 in Köln gegründet, seit 2006 besteht die enge Zusammenarbeit mit dem Bonner Universitätsklinikum.

Am Anfang wollten wir über das CIO einfach mehr Interdisziplinarität leben und so die Versorgung der Krebspatienten in der Region verbessern. Ich freue mich, dass sich dieser Gedanke auf so vielfältige Weise weiterentwickelt hat.

Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor Klinik I für Innere Medizin, Direktor CIO Köln Bonn

Unter der Leitung von Prof. Hallek wurde das CIO Köln Bonn 2008 als eines der ersten vier universitären Krebszentren von der Deutschen Krebshilfe als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet und seither ununterbrochen gefördert. Seit 2013 ist das CIO an der Uniklinik Köln von der Deutschen Krebsgesellschaft außerdem als „Onkologisches Zentrum“ zertifiziert und stellt in Nordrhein-Westfalen eines der umfassendsten zertifizierten Angebote in der Krebsversorgung.

Motor für Innovationen in der Onkologie

Neben einer hochwertigen, auf den Menschen ausgerichteten Versorgung der Krebspatienten sowie der wissenschaftlichen Begleitforschung besteht die Arbeit eines innovativen universitären Krebszentrums wie dem CIO heute zunehmend auch in der Entwicklung und Durchsetzung neuer Therapieansätze. Als eines der führenden Zentren für molekulare Diagnostik in Deutschland mit großer Expertise in Personalisierter Medizin stehen die Experten des CIO daher im intensiven Dialog mit allen Entscheidern im Gesundheitswesen. Das Anliegen: Erfolgreiche personalisierte Therapieansätze müssen schnell beim Patienten ankommen, unabhängig vom Wohnort und dem Versicherungsstatus. Dafür setzt sich das CIO ein.

Im Bau: Ambulantes Behandlungszentrum auf dem Kölner Campus

Mit jährlich 29.000 Krebspatienten (ca. 16.000 in Köln und ca. 13.000 in Bonn) ist das CIO Köln Bonn eines der größten Krebszentren in Deutschland. Das CIO-Gebäude auf dem Gelände der Uniklinik Köln wird ab 2019 die erste und zentrale Anlaufstelle für Krebspatienten sein und ihnen alle ambulanten Therapien und Beratungsangebote unter einem Dach anbieten können. Das circa 78 Millionen Euro teure Zentrum soll bis Anfang 2019 fertiggestellt sein und wird aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

Die Uniklinik Köln ist in der Onkologie exzellent aufgestellt. Das neue Gebäude wird alle Ambulanzen an einem Ort vereinen und ermöglicht einen schnellen Brückenschlag zwischen Forschung und klinischer Anwendung. Durch den Neubau können wir die hervorragende Arbeit des CIO nun weiter stärken.

Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär im NRW-Wissenschaftsministerium anlässlich der Grundsteinlegung des CIO-Gebäudes im Oktober 2015
Nach oben scrollen