Tobergte, Maxim
Maxim Tobergte, Foto: Link/MPI

Cologne Graduate School of Ageing (CGA)-Absolvent Maxim Tobergte, Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns und Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln, ist mit dem renommierten Stefan-Jentsch-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der Deutschen Gesellschaft für DNA-Reparaturforschung (DGDR) als Anerkennung für eine herausragende Doktorarbeit auf den Gebieten der DNA-Reparatur und der Genomstabilität verliehen. Die Auszeichnung würdigt wissenschaftliche Exzellenz und unterstützt vielversprechende Nachwuchswissenschaftler in diesen Forschungsbereichen.

In seiner Doktorarbeit charakterisierte Maxim Tobergte seltene Syndrome mit Anzeichen von Genominstabilität und identifizierte Ubiquilin-1 als einen bisher unbekannten Regulator der homologen Rekombinationsreparatur. Diese Erkenntnis könnte neue therapeutische Ansatzpunkte bei Krebserkrankungen aufzeigen. Die Arbeit führte er in der Forschungsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Ron Jachimowicz am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns und der Klinik I für Innere Medizin durch.

Zusätzlich zum Geldpreis wurde Maxim Tobergte eingeladen, seine Forschungsergebnisse auf dem DNA Repair Meeting in Köln vorzustellen, das vom 7. bis 9. September 2026 stattfand.

„Ich fühle mich geehrt, dass die Deutsche Gesellschaft für DNA-Reparaturforschung meine Doktorarbeit mit dem Stefan-Jentsch-Preis gewürdigt hat. Ich bin dankbar für meine hervorragenden Kollegen und das ausgezeichnete Forschungsumfeld hier in Köln“, betont Tobergte.

Der Preis ist nach dem Zellbiologen Stefan Jentsch benannt, dessen Forschung das Verständnis der Rolle von Ubiquitin und damit verbundenen Proteinmodifikationen bei der Genom-Erhaltung und der DNA-Reparatur maßgeblich vorangetrieben hat.