Immunologie & Rheumatologie

Die Immunologie und Rheumatologie beschäftigt sich mit Diagnostik und Therapie von entzündlich rheumatischen Erkrankungen und Immundefektsyndromen bei Erwachsenen.

Zur Person

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Kurzbiografie

Priv.-Doz. Dr. David Kofler studierte von 1996 bis 2002 Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians Universität München und der Universität Montpellier (Frankreich) und promovierte 2003 am Genzentrum der Ludwig-Maximilians Universität München (Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. E.-L. Winnacker). Von 2002 bis 2003 arbeitete Dr. Kofler als Assistenzarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik III (Direktor: Prof. Dr. W. Hiddemann) am Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians Universität München. Ab 2003 setzte er seine Facharztausbildung an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln fort. Die Habilitation im Fach Innere Medizin erlangte Dr. Kofler 2012.

Von 2010 bis 2013 arbeitete Dr. Kofler unterstützt durch ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Labor von Prof. David A. Hafler am Center for Neurologic Diseases des Brigham and Women’s Hospital an der Harvard Medical School und am Department of Immunobiology der Yale University. Während dieser Zeit befasste er sich mit der Funktion und Regulation von Th17-Zellen bei Autoimmunerkrankungen.

Seit 2013 leitet Dr. Kofler das Labor für molekulare Immunologie an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Klinisch ist Herr Dr. Kofler als Oberarzt in der Immunologisch-rheumatologischen Ambulanz und im rheumatologischen Konsildienst der Klinik I für Innere Medizin tätig.

Forschungsschwerpunkte

  • Autoimmun-reaktive Th17-Zellen in der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis, der Psoriasis-Arthritis und der Spondylarthritiden
  • Rolle regulatorischer T-Zellen bei der Entstehung rheumatisch-entzündlicher Erkrankungen
  • Einfluss der Prostaglandin E2 Rezeptor-Signalwege auf die Funktion von Th17-Zellen bei Autoimmunerkrankungen

Klinischer Schwerpunkt

  • Rheumatologie
  • Klinische Immunologie

Zu den Autoimmunerkrankungen gehören unter anderen Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis, die Psoriasisarthritis, der Morbus Bechterew, SLE, Sklerodermie, Myositis, Sarkoidose, Sjögren und Vaskulitiden (z.B. Morbus Wegener, Panarteriitis, Takayasu Vaskulitis). Wir bieten zusätzlich Spezialsprechstunden für einzelne Erkrankungen an (Spezialsprechstunden). Patienten mit diesen meist chronischen Erkrankungen werden in unserer Ambulanz (Bettenhaus, Ebene 5) umfassend und kontinuierlich betreut. Dort ist auch die Gabe intravenöser Therapien möglich. Patienten mit schweren Krankheitsbildern können zudem auf unseren Bettenstationen umfassend versorgt werden. Zusätzlich verfügt unsere Klinik über eine eigene Intensivstation, die auf die Behandlung von Komplikationen bei Patienten mit Immunsuppression spezialisiert ist.

Da es sich vielfach um Erkrankungen handelt, bei denen verschiedene Organsysteme betroffen sein können, ist für uns die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen der Klinik, wie Hämatoonkologie, Dermatologie, Orthopädie, Kardiologie, Pulmologie, Nephrologie, Neurologie und Augenklinik, wichtig. Neben dem direkten Kontakt zu Kollegen aus anderen Abteilungen stellen gemeinsame interdisziplinäre Boards die Möglichkeit zum fachübergreifendem Austausch dar.

Wir führen klinikweit Konsildienste durch und stehen in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Rheumatologen, Internisten und Allgemeinmedizinern im Umkreis (Rheumatologischer Konsildienst).

Die Immunologie/Rheumatologie führt klinische Studien der Phase I-IV durch. Dabei handelt es sich meist um neue, biologische Therapien. Dies ermöglicht Patienten einen frühen Zugang zu neuen Therapieverfahren. Wie bieten interessierten Patienten insbesondere Studien zur rheumatoiden Arthritis, Morbus Bechterew, Psoriasisarthritis und SLE an. Wir informieren bei Interesse gerne und unverbindlich (Studienbüro Rheumatologie).

Das Labor für molekulare Immunologie untersucht molekulare und zelluläre Mechanismen, die an der Entstehung rheumatisch-entzündlicher Erkrankungen beteiligt sind. Der wissenschaftliche Schwerpunkt liegt insbesondere auf TH17-Zellen und regulatorischen T-Zellen, die einen wichtigen Bestandteil des zellulären Immunsystems bilden und bei zahlreichen Autoimmunerkrankungen eine bedeutende Rolle spielen.

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