Oberärztinnen und Oberärzte

Zur Person

Kurzbiografie

Priv.-Doz. Dr. Böll studierte von 1998-2005 Humanmedizin in Bonn, Bologna, Paris, London und Köln. Die Promotion zum Dr. med. erfolgte 2006 mit einer Arbeit zur Immuntherapie des Hodgkin Lymphoms.

Seit 2006 ist Dr. Böll an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln beschäftigt, 2012 schloss er die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie ab. 2014 erlangte er die Zusatzbezeichnung zum Facharzt für Intensivmedizin.
Neben der klinischen Tätigkeit forschte Dr. Böll von 2006 bis 2008 im Labor für Immuntherapie unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Elke Pogge-von-Strandmann an neuen Wirkstoffen und immuntherapeutischen Konzepten zur Therapie maligner Lymphome. Seit 2007 ist er für die Deutsche Hodgkin Studiengruppe (GHSG) in der Konzeption und Durchführung klinischer Studien und der klinischen Entwicklung neuer zielgerichteter Substanzen zur Therapie des Hodgkin Lymphoms tätig. Zudem entwickelt er innovative Therapiestrategien zur Behandlung älterer Patienten mit einem Hodgkin Lymphom.

Die Habilitation im Fach Innere Medizin erlangte Dr. Böll 2014.

2015 erfolgte die Ernennung zum Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin, wo Dr. Böll gemeinsam mit Herrn Dr. Kochanek den Schwerpunkt Internistische Intensivmedizin leitet.

Dr. Böll ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachverbände und Gesellschaften.

Forschungsschwerpunkte

  • Klinische Studien bei malignen Lymphomen
  • Therapie älterer Patienten mit Hodgkin-Lymphom
  • Genetische Grundlagen des Hodgkin Lymphoms

Klinische Schwerpunkte

  • Hämatologie
  • Internistische Intensivmedizin
  • Stammzelltransplantation
Zur Person

Kurzbiografie

Professor Borchmann studierte von 1988-1995 Humanmedizinan der Universität Köln, wo er 1996 promovierte. Seit 1995 ist er an der Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln beschäftigt. Prof. Borchmann ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie (2004) mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Seit 2006 ist er Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin. Er leitet den klinischen Schwerpunkt maligne Lymphome der Klinik I für Innere Medizin und vertritt die Klinik in den akademischen, nationalen Studiengruppen (GLA, DSHNHL, GLSG). Er ist Co-Chairman der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG), sowie Mitglied nationaler (DGHO) und internationaler Fachverbände (EHA, ASH).

Forschungsschwerpunkte

  • Entwicklung zellulärer und humoraler Immuntherapien für Lymphome
  • Rezidivierte/refraktäre B-Zell Lymphome

Klinische Schwerpunkte

  • Non-Hodgkin Lymphome
  • Hodgkin Lymphom
Zur Person

Kurzbiografie

Prof. Cornely ist seit 1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik I für Innere Medizin. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologe und internistischer Onkologe und Infektiologe. Er steht bei Fragen zu Infektionen zur Verfügung. Schwerpunkte sind Infektionen bei Abwehrschwäche.

Prof. Cornely hat am CECAD die Professur für Translationale Forschung inne und ist wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Klinische Studien Köln (ZKS Köln). Zudem fungiert er als Koordinator und Leiter des ECMM Diamond Excellence Centers (Exzellenzzentrum für invasive Pilzerkrankungen) an der Uniklinik Köln.

Prof. Cornely leitet die Arbeitsgruppe Infektionen der European Hematological Association (EHA). Er ist Studienkoordinator des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und Leiter des National Hub des europäischen IMI-COMBACTE Konsortiums. Er ist Mitglied im Vorstand des US-amerikanischen Mycoses Study Group - Education and Research Consortium (MSGERC) und wurde im Juni 2018 in den Vorstand der International Society for Human and Animal Mycology (ISHAM) gewählt.

Er organisiert und leitet Klinische Studien in zahlreichen Fragestellungen. Seine klinische Tätigkeit setzt er derzeit im Infektiologischen Konsildienst fort. 

Klinischer Schwerpunkt: Infektiologie

  • Leitung des ECMM Diamond Excellence Centers (Exzellenzzentrum für invasive Pilzerkrankungen)
    invasive Mykosen
  • chronische mukokutane und pulmonale Mykosen
  • seltene Mykosen
  • Infektiologischer Konsildienst
  • Patienten mit anderen komplizierten Infektionen
  • Reisemedizinische Beratung
  • Gutachter für infektiologische Fragestellungen
  • Zugang zu neuen – noch in der Erprobung stehenden – diagnostischen Verfahren und Therapien

    Forschungsschwerpunkte

    • Alterung und Alters-assoziierte Erkrankungen am CECAD
    • Klinische Studien am ZKS Köln und im DZIF (stellvertretender Standortsprecher Bonn-Köln, Leiter translationale Infrastruktur Klinische Studienzentren)
    • Antimykotika-Entwicklung (FungiResearch)
    • Antibiotika-Entwicklung in IMI-COMBACTE (Leiter der deutschen Zentrale „National Hub“)
    • Leitlinien, national, international (AGIHO, DGHO, ERS, ESCMID, ECMM, IDSA)

      Fachgesellschaften

      • European Confederation of Medical Mycology (ECMM): Immediate Past-President
      • European Hematology Association (EHA): Leiter AG Infektionen
      • Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO): Beirat AG Infektionen
      • National Institutes of Health (NIH): Mycoses Study Group Education and Research Consortium, Board of Directors
      • European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC): Infectious Diseases Group
      • ESCMID Fungal Infection Study Group (EFISG): Studienkoordinator
      Zur Person

      Kurzbiografie

      Dr. Barbara Eichhorst studierte von 1990 bis 1997 Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. 1998 wurde sie mit einer Arbeit zur Signaltransduktion des CD30 Rezeptors bei Hodgkin-Lymphomzellen zum Dr. med. promoviert.

      1997 begann sie ihre internistische Weiterbildung zunächst in der internistischen Klinik Ziemssenstraße am Klinikum Innenstadt der LMU München und wechselte dann 1998 an die Medizinische Klinik III von Professor Wolfgang Hiddemann im Klinikum Großhadern, ebenfalls der LMU zugehörig. Seit 1997 ist sie als Studienärztin für die Deutsche CLL Studiengruppe (DCLLSG) tätig, zunächst als koordinierende Ärztin, dann auch als Leiter der klinischen Prüfung. Ihre internistische Ausbildung schloss Dr. Eichhorst 2005 mit dem Facharzt für Innere Medizin ab. 

      Im selben Jahr wechselte sie an die Klinik I für Innere Medizin von Professor Michael Hallek. Seit 2005 ist sie Sekretär der Deutschen CLL Studiengruppe. Ihre  Weiterbildung zum Hämatologen und internistischen Onkologen schloss sie mit der Erlangung der Zusatzbezeichnung 2006 ab.  Sie habilitierte zum Thema der Therapieoptimierung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) im Jahr 2011 und wurde 2012 zur Oberärztin ernannt.

      Zu ihren klinischen Tätigkeiten gehört die Leitung der allgemeinen CLL-Zweitmeinungssprechstunde, sowie  hämatologische und onkologische Konsiltätigkeiten und Hintergrunddienst.

      Darüber hinaus begutachtet sie als Peer-Reviewer Artikel für internationale Zeitschriften (Leukemia & Lymphoma, Haematologica, Blood, Annals of Hematology, Annals of Oncology, Journal of Clinical Oncology).
Sie ist ferner Mitglied nationaler (DGHO, DGIM) und internationaler Fachverbände (EHA, ASH).
Seit 2005 ist sie wissenschaftlicher Sekretär der Deutschen CLL Studiengruppe.
Für die DGIM ist sie seit 2015 Mitglied der Kommission Wissenschaft-Nachwuchsförderung. 2016 wurde sie zum ordentlich bestellten Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln berufen.

      Forschungsschwerpunkte

      • Therapieoptimierungsstudien bei der CLL durch Einsatz von Chemoimmuntherapien
      • Therapieoptimierungsstudien bei der Richter-Transformation
      • Untersuchungen zur Gesundheits-assoziierten Lebensqualität bei Patienten mit CLL
      • Durchführung klinischer Studien

      Klinische Schwerpunkte

      • Chronische lymphatische Leukämie

      Zur Person

      Kurzbiografie

      Professor Engert studierte und promovierte an der Medizinischen Hochschule in Hannover Humanmedizin und begann seine klinische Ausbildung zunächst an der Medizinischen Universitätsklinik in Köln. Von 1988 bis 1990 arbeitete er im Rahmen eines DFG Stipendiums am Imperial Cancer Research Fund, London, an der Entwicklung von neuen immuntherapeutischen Ansätzen für lymphatische Neoplasien. Im Herbst 1990 kehrte er nach Köln zurück und etablierte ein klinisch-wissenschaftliches Phase I/II Programm zur Evaluation Antikörper-basierter Immuntherapien. 1995 habilitierte er und wurde im selben Jahr zum Oberarzt ernannt. Er stand von 1997 bis 2000 dem Hämatologischen Labor der Klinik vor und leitete das Studiensekretariat der Klinik bis 2004. Von 1996 bis 2000 war er als Personaloberarzt tätig und ist seit 2000 Stellvertreter des Klinikdirektors. 2001 wurde er zum Universitätsprofessor der Medizinischen Fakultät auf eine C3 Stelle berufen.

      Seit dem Jahr 2007 leitet Prof. Engert als Chairman die Deutsche Hodgkin StudiengruppeGHSG. In der GHSG sind insgesamt mehr als 400 Kliniken und Tumorzentren aus fünf europäischen Ländern vernetzt.

      Professor Engert ist Mitglied vieler nationaler und internationaler Fachverbände und Gesellschaften und leitete die Cochrane Hematological Malignancies GroupCHMG von 2000 - 2014 als Co-ordinating Editor. Für seine ärztlich-wissenschaftliche Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der AIO Wissenschaftspreis 2011 und der Paul-Martini Preis 2013. Im Mai 2012 verlieh ihm die Universität Belgrad die Ehrendoktorwürde.

      Forschungsschwerpunkte

      Der Forschungsschwerpunkt ist die Prognoseverbesserung von Patienten mit malignen Lymphomen. Hierzu wurden Therapien mit Antikörper-Konjugaten entwickelt, um maligne Zellen zielgerichtet zu zerstören. Neben Immuntoxinen, Antikörper-Drug Konjugaten, Radioimmunkonjugaten, bispezifischen oder vollständig humanen Antikörpern werden auch Immunliganden untersucht, die maligne Lymphomzellen durch natürliche Killerzellen (NK-Zellen) zerstören.

      Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Entwicklung der MRD-Diagnostik beim Hodgkin-Lymphom sowie die Weiterentwicklung von Kombinationstherapien mit Immuncheckpoint-Inhibitoren.

      Klinische Schwerpunkte

      Klinischer Schwerpunkt von Professor Engert ist die Behandlung von Patienten mit hämatologischen Neoplasien. Er betreut den onkologischen Konsiliardienst sowie nationale und internationale Konsultationen für Patienten mit Hodgkin-Lymphomen. Als Leiter der Deutschen Hodgkin Studiengruppe GHSG ist er für die Planung und Durchführung klinischer Studien der Phase I-III verantwortlich. Durch neue Therapieansätze soll die Behandlung sowohl besser verträglich als auch noch effektiver werden.

      Aktuelle Schwerpunkte sind hier die Entwicklung von neuen Kombinationen mit Immuncheckpoint-Inhibitoren.

      Zur Person

      Kurzbiografie

      Herr Prof. Fätkenheuer studierte 1974-75 Germanistik und Philosophie in Tübingen, ab 1975 Medizin in Aachen und Köln. 1982 begann er seine klinische Tätigkeit zunächst im St. Franziskus- Hospital Köln (Radiologie, Innere Medizin). 1987 wechselte er an die Uniklinik Köln. 1993 wurde er Facharzt für Innere Medizin, seit 2003 mit der Zusatzbezeichnung Infektiologie (DGI). Seit 1995 ist er Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin. Er habilitierte sich 1999 im Fach Innere Medizin und wurde 2004 zum außerordentlichen Professor berufen.

      Forschungsschwerpunkte

      Wissenschaftlich befasst sich Herr Professor Fätkenheuer mit einem breiten Spektrum von Themen aus dem Bereich der Infektionskrankheiten. Zu nennen sind unter anderem Infektionen durch Staphylokokken, Infektionen ausgelöst durch intravenöse Katheter, Tuberkulose, Pilzinfektionen, Infektionen bei immungeschwächten Patienten.
      Sein hauptsächliches wissenschaftliches Arbeitsgebiet ist die HIV-Infektion. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Erforschung verbesserter Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Er hat eine Vielzahl von klinischen Studien zu diesem Thema durchgeführt oder sich daran beteiligt. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Behandlung und die Erforschung von bösartigen Erkrankungen (maligne Lymphome), die im Zusammenhang mit der HIV- Infektion auftreten.

      Klinische Schwerpunkte

      Sein Schwerpunkt ist die Klinische Infektiologie. Er vertritt das Fach in der Krankenversorgung sowohl innerhalb der Klinik I für Innere Medizin als auch als Konsiliar in der gesamten Uniklinik. Als Oberarzt ist er für die Station 15.1a sowie für die infektiologische Ambulanz zuständig.

      Prof. Dr. Kai Hübel

      Prof. Dr. Kai Hübel

      Lehrkoordinator für Innere Medizin

      Schwerpunkte: Non-Hodgkin-Lymphome, Stammzelltransplantation und -mobilisation

      Sekretariat Veronika Ohmann
      Telefon
      Telefax
      +49 221 478-86544
      Zur Person

      Kurzbiografie

      Herr Prof. Dr. Hübel studierte von 1987 bis 1994 Humanmedizin in Köln. Seine Promotionsarbeit führte er am Kölner Max-Planck-Institut für neurologische Forschung durch. 1995 begann er seine klinische Ausbildung bei Prof. Diehl an der Medizinischen Klinik I der Universität zu Köln. Von 2000 bis 2001 arbeitete Herr Prof. Dr. Hübel für zwei Jahre im Rahmen eines Stipendiums der Deutschen Krebshilfe an der University of Washington und am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA. 2002 erwarb er die Anerkennung zum Facharzt für Innere Medizin, 2004 die Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Internistische Onkologie. Im selben Jahr habilitierte sich Herr Prof. Dr. Hübel über das Thema "Immunomodulation by granulocyte colony-stimulating factor in clinical practice" und erlangte den Abschluss eines berufsbegleitenden Studiums "Betriebswirtschaftslehre für Ärzte". 2006 erfolgte die Ernennung als Oberarzt der Klinik.

      Herr Prof. Dr. Hübel ist Vorsitzender des Arbeitskreises „HIV-Neoplasien“ der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie sowie Mitglied in den Leitungsgremien mehrerer deutscher und internationaler Lymphom-Studiengruppen (u.a. DSHNHL, GLSG, ETN, EBMT-LWP). Darüber hinaus ist Herr Prof. Dr. Hübel Lehrkoordinator für Innere Medizin an der Uniklinik Köln.

      Forschungsschwerpunkte

      Herr Prof. Dr. Hübel arbeitet an der Verbesserung der Prognose von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen, insbesondere bei Patienten mit indolenten Lymphomen sowie HIV-assoziierten Lymphomen. Neben der Teilnahme an nationalen und internationalen Studienprotokollen steht dabei die Entwicklung eigener Therapieansätze im Vordergrund. Dabei werden sowohl neue Chemotherapiekombinationen als auch insbesondere der Einsatz zielgerichteter Substanzen (z.B. monoklonaler Antikörper, Kinaseinhibitoren) geprüft. Darüber hinaus beschäftigt sich Herr Prof. Hübel insbesondere mit der Verbesserung Dosis-reduzierter Therapiestrategien in der allogenen Stammzelltransplantation; hier bestehen intensive Kooperationen mit internationalen Studiengruppen (Fred Hutchinson Cancer Research Center, Seattle; Stanford University Medical Center). Daneben arbeitet Herr Prof. Hübel an neuen Verfahren zur Mobilisation hämatopoetischer Stammzellen.

      Klinische Schwerpunkte

      Derzeitige klinische Schwerpunkte bestehen in der Leitung einer klinischen Station (15.1b), der Spezialsprechstunde für Non-Hodgkin-Lymphome und im onkologisch-hämatologischen Konsiliardienst.

      Priv.-Doz. Dr. Norma Jung

      Priv.-Doz. Dr. Norma Jung

      Personaloberärztin

      Schwerpunkt: Infektiologie, Hämatologie/Onkologie, Palliativmedizin

      Telefax
      +49 221 478-5915
      Zur Person

      Kurzbiografie

      Priv.-Doz. Dr. med. Norma Jung studierte von 1989 bis 1997 Chemie an den Universitäten Freiburg, Brighton (England) und Köln und schloss ihr Studium zur Diplomchemikerin ab. Von 1992 bis 2002 studierte sie Humanmedizin an den Universitäten Köln und Lissabon. Sie promovierte im Bereich der Molekulargenetik zum Thema Bindungsverhalten der Transkriptionsfaktoren SREBP1a und SREBP-2 in der Klinik II für Innere Medizin der Universität zu Köln. Seit 2002 ist sie als Assistenzärztin in der Medizinischen Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln (Hämatologie-Onkologie/Infektiologie/Rheumatologie) tätig. Der Forschungsschwerpunkt liegt in der Charakterisierung von Membrantransportern bei der HIV-Infektion in Kooperation mit der Arbeitgruppe Priv.-Doz. Dr. Taubert (Institut für Pharmakologie, Prof. Schömig). Ziel ist es, bislang wenig bekannte Transporter wie die organischen Kationentransporter hinsichtlich ihrer Interaktion mit antiretroviralen Therapeutika näher zu charakterisieren und ihre Bedeutung in der Pathogenese der HIV-Erkrankung aufzudecken.

      Forschungsschwerpunkte

      Klinische Studien zu:

      • Endokarditis
      • Knocheninfektionen (periprothetische Infektionen/ Spondylodiszitiden)
      • Staphylococcus aureus Blutstrominfektion
      • Antibiotikatherapien

      Klinische Schwerpunkte

      Priv.-Doz. Dr. Matthias Kochanek

      Priv.-Doz. Dr. Matthias Kochanek

      Leiter internistische Intensivmedizin

      Schwerpunkte: Internistische Intensivstation mit Schwerpunkt Sepsis und Beatmung bei neutropenischen Patienten beziehungsweise Patienten unter einer immunsuppressiven Therapie

      Publikationen (PubMed)

      Telefax
      +49 221 478-87241
      Zur Person

      Kurzbiografie

      Dr. Matthias Kochanek ist als Oberarzt hauptverantwortlich für die internistische Intensivstation der Klinik I für Innere Medizin. Er studierte von 1988 bis 1995 an der Universität zu Köln Medizin und arbeitet seitdem in der Medizinischen Klinik I. Neben seiner wissenschaftlichen Forschung liegt der Schwerpunkt seiner klinischen Fort- und Weiterbildung im Bereich der Inneren Medizin, Hämatologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Hämostasiologie und klinischer Infektiologie.

      Forschungsschwerpunkte

      Dr. Kochanek war von 1999 bis 2001 im Labor von Prof. Dr. Cliona Rooney am Baylor College in Houston, Texas, und hat dort an der retrovirale Gentransduktion des Chemokinrezeptors CCR4 in EBV spezifische zytotoxische T-Lymphozyten gearbeitet. In Köln beschäftigt sich Dr. Kochanek mit der Evaluierung des Genexpressionsprofils von T-Zellen bei der Interaktion mit malignen B-Zellen bei B-Zell Lymphomen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich regulatorischer T-Zellen bei der B-CLL und Multiplen Myelom. Aufgrund der klinischen Tätigkeit ist er zuständig für die Entwicklung und Durchführung klinischer Studien im Bereich Sepsis auf der Intensivstation.

      Klinische Schwerpunkte

      Buch

      Repetitorium Internistische Intensivmedizin
      Michels, Guido; Kochanek, Matthias (Hrsg.)
      Verlag: Springer, Berlin; 2. Auflage (2011); ISBN 78-3-642-16840-6

      Zur Person

      English

      Kurzbiografie

      Priv.-Doz. Dr. David Kofler studierte von 1996 bis 2002 Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians Universität München und der Universität Montpellier (Frankreich) und promovierte 2003 am Genzentrum der Ludwig-Maximilians Universität München (Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. E.-L. Winnacker). Von 2002 bis 2003 arbeitete Dr. Kofler als Assistenzarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik III (Direktor: Prof. Dr. W. Hiddemann) am Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians Universität München. Ab 2003 setzte er seine Facharztausbildung an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln fort. Die Habilitation im Fach Innere Medizin erlangte Dr. Kofler 2012.

      Von 2010 bis 2013 arbeitete Dr. Kofler unterstützt durch ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Labor von Prof. David A. Hafler am Center for Neurologic Diseases des Brigham and Women’s Hospital an der Harvard Medical School und am Department of Immunobiology der Yale University. Während dieser Zeit befasste er sich mit der Funktion und Regulation von Th17-Zellen bei Autoimmunerkrankungen.

      Seit 2013 leitet Dr. Kofler das Labor für molekulare Immunologie an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Klinisch ist Herr Dr. Kofler als Oberarzt in der Immunologisch-rheumatologischen Ambulanz und im rheumatologischen Konsildienst der Klinik I für Innere Medizin tätig.

      Forschungsschwerpunkte

      • Autoimmun-reaktive Th17-Zellen in der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis, der Psoriasis-Arthritis und der Spondylarthritiden
      • Rolle regulatorischer T-Zellen bei der Entstehung rheumatisch-entzündlicher Erkrankungen
      • Einfluss der Prostaglandin E2 Rezeptor-Signalwege auf die Funktion von Th17-Zellen bei Autoimmunerkrankungen

      Klinischer Schwerpunkt

      • Rheumatologie
      • Klinische Immunologie
      Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer

      Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer

      Labor für molekulare Hämatologie und Onkologie

      Schwerpunkte: Hämatologische Diagnostik, Akute Leukämien, Myelodysplastische Syndrome

      Sekretariat Nicole Frenz
      Telefon
      Telefax
      +49 221 478-97627
      Zur Person

      Kurzbiografie

      Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer studierte Medizin an den Universitäten Bonn, München (TU), Pittsburgh/USA und Zürich/Schweiz. Seine wissenschaftliche Ausbildung komplettierte er durch Forschungsstipendien am Wistar Institute in Philadelphia/USA und dem Weizmann Institute of Science in Rehovot/Israel. Er absolvierte seine internistische Ausbildung bei Prof. Dr. Dieter Huhn am Virchow-Klinikum der Charité in Berlin.

      Seit 2004 ist Prof. Kreuzer an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln tätig und wurde im Jahr 2006 zum Thema „Molekulare Diagnostik in der Hämatologie“ habilitiert. An der hiesigen Klinik ist er für die Behandlung akuter Leukämien (AML/ALL) und myelodysplastischer Syndrome (MDS) zuständig. Ferner leitet er die Gerinnungssprechstunde der Klinik und ist diesbezüglich als Konsiliarzt tätig.

      Prof. Kreuzer leitet die interdisziplinäre onkologische Projektgruppe (IOP) "Akute Leukämien und MDS" des Centrums für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO). Zusammen mit Prof. Dr. Andreas Engert organisiert er außerdem das "Leukämie- und Lymphomboard" der Klinik I für Innere Medizin. Darüber hinaus leitet er das Routinelabor für hämatologische Spezialdiagnostik der Klinik im Schwerpunkt Hämatologische Diagnostik. In diesem Labor ist auch eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe angesiedelt, die sich mit der molekularen Pathogenese und der experimentellen Therapie maligner hämatopoetischer Systemerkrankungen befasst.

      Prof. Kreuzer ist Mitglied nationaler und internationaler Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Hämatologie/Onkologie und ist darüber hinaus als Gutachter für in- und ausländische Institutionen der Forschungsförderung sowie für zahlreiche Fachzeitschriften tätig. Prof. Kreuzer ist ferner Herausgeber und Mitherausgeber verschiedener hämatologisch-onkologischer Fachzeitschriften und internistischer Standardwerke.

      Forschungsschwerpunkte

      Prof. Kreuzer führt klinische Prüfungen bei akuten Leukämien und myelodysplastischen Syndromen durch. Ferner ist er Prüfarzt bei Therapiestudien zu Lymphomen und soliden Tumoren. Neben der Routinediagnostik von Leukämien und Lymphomen befasst sich Prof. Kreuzer mit der Erforschung neuer molekularer und immunologischer Marker zur Initial- und Verlaufsdiagnostik hämatologischer Neoplasien. Ein besonderer Schwerpunkt besteht dabei auf den Erkrankungen des lymphatischen Systems.

      Darüber hinaus beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe mit der Erforschung neuer pathogenetischer Mechanismen bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL). In diesem Zusammenhang steht auch die experimentelle Therapie dieser Erkrankung durch selektive Inhibitoren aberrant aktiver Signalkaskaden.

      Klinische Schwerpunkte

      • Die Behandlung akuter Leukämien und myelodysplastischer Syndrome (MDS) sowie die Koordination nationaler und internationaler klinischer Therapiestudien bei akuter myeloischer Leukämie (AML), akuter lymphatischer Leukämie (ALL) und MDS
      • Hämatologische Spezialdiagnostik (Zytomorphologie, Durchflusszytometrie, Molekulargenetik und Zytogenetik) bei hämatologischen Erkrankungen in Blut- und Knochenmarkproben sowie anderen Punktionsmaterialien (z.B. Ergüsse, Liquor, Lymphknoten)
      • Durchflusszytometrische Referenzdiagnostik bei der Diagnose lymphatischer Neoplasien, zentrale Immunphänotypisierung bei der Initial- und Verlaufsdiagnostik innerhalb multizentrischer und internationaler Therapiestudien zur chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)
      Zur Person

      English version

      Kurzbiografie

      Zwischen 1996-2003 studierte Professor Reinhardt Humanmedizin an der Universität Hamburg, der Humboldt Universität Berlin und der Universität Freiburg. Während des Studiums verbrachte er Studienaufenthalte in Tampa, FL, USA und Bristol, UK. Im Rahmen seiner Dissertation befasste sich Prof. Reinhardt mit Chemokin-Signaling in der Niere, speziell im Glomerulus. Diese Arbeiten wurden zwischen 1999 und 2003 im Labor von Prof. Pavenstädt in Freiburg durchgeführt. Seine Dissertation wurde von der medizinischen Fakultät der Universität Freiburg mit summa cum laude bewertet. 2004 wurde Prof. Reinhardt für diese Arbeiten mit dem Nachwuchspreis der Deutschen Nierenstiftung ausgezeichnet. Seine Zeit als Arzt im Praktikum absolvierte Prof. Reinhardt zwischen 2003 und 2004 in der Abteilung Innere Medizin IV der Universitätsklinik Freiburg unter Leitung von Prof. Walz und der Medizinischen Klinik D der Universitätsklinik Münster unter Leitung von Prof. Pavenstädt. 2003 absolvierte Prof. Reinhardt eine Rotation in der Forschungsgruppe von Prof. Benzing in der Abteilung Innere Medizin IV der Universitätsklinik Freiburg.

      2004 wechselte Prof. Reinhardt mit einem Forschungsstipendium der DFG an das Koch Institute for Integrative Cancer Research am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, MA, USA. Zunächst war Prof. Reinhardt als Postdoctoral Associate im Labor von Prof. M. B. Yaffe tätig. Hier widmete er sich unter anderem dem Konzept der Synthetischen Letalität als neue Strategie für die Therapie von malignen Erkrankungen. Seine Arbeiten waren auf Protein Kinase Signaling im Kontext der onkogenen Transformation fokussiert. 2006 wechselte Prof. Reinhardt als Senior Postdoctoral Fellow in das Labor von Prof. T. Jacks ebenfalls am Koch Institute. Hier generierte Prof. Reinhardt verschiedene Mausmodelle, die nun als Grundlage seiner Arbeiten in der Medizinischen Klinik I der Uniklinik Köln dienen. Für seine Arbeiten am Koch Institute erhielt Herr Prof. Reinhardt verschiedene Preise, unter anderem ein Koch Fellowship und einen K99/R00 Award des NIH/NCI. Diese Arbeiten bildeten ebenfalls die Grundlage für seine Habilitation im Fach Molekulare Medizin, die Herr Prof. Reinhardt 2009 abschloss. Die Habilitation wurde aus der Medizinischen Klinik IV unter der Leitung von Prof. Benzing vorgelegt. Ausserdem resultierten seine Arbeiten am Koch Institute in der erfolgreichen Anmeldung verschiedener Patente.

      2009 wechselte Prof. Reinhardt mit einem Emmy-Noether Stipendium der DFG an die Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln unter Leitung von Prof. M. Hallek. Die Emmy-Noether Gruppe ist im Max-Planck-Institut für neurologische Stoffwechselforschung angesiedelt und liegt somit an der dynamischen Schnittstelle zwischen klinischer Patientversorgung und hochkompetetiver Grundlagenforschung. Diese Ansiedlung erlaubt der Gruppe ein wirklich translationales Arbeiten. Die Emmy-Noether Gruppe befasst sich mit der Entwicklung neuer Therapie Strategien, die darauf abzielen Tumorzellen spezifisch zu schädigen, während gesundes Gewebe geschont wird. Dieser Ansatz macht sich das Konzept der Synthetischen Letalität zu Nutze und ist eine direkte Fortsetzung der Arbeiten am MIT. Prof. Reinhardt ist aktives Mitglied der American Association for Cancer Research (AACR), Sprecher des Else Kröner Forschungskollegs Cologne und Leiter der DFG-geförderten klinischen Forschergruppe 286. Überdies ist Prof. Reinhardt Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des ZMMK und Mitglied im Executive Board des Exzellenzclusters CECAD, in dem er auch der Research Area C (DNA damage response and genome integrity) vorsteht.

      Prof. Reinhardt ist Finanzoberarzt und geschäftsführender Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln.

      Forschungsschwerpunkte

      • Mausmodelle humaner Krebserkrankungen (GEMMs)
      • Onkogen Signaling
      • Synthetische Letalität
      • SCLC Biologie
      • DLBCL Biologie

      Klinische Schwerpunkte

      • Präzisionsmedizin/ personalisierte Krebstherapie
      • Akute Leukämien
      • CLL
      • Stammzelltransplantation
      • Onkologische Intensivmedizin

      10 wichtigste Publikationen

      1. Reinhardt HC, Aslanian AS, Lees JA, and Yaffe MB: p53 deficient cells rely on ATM and ATR-mediated checkpoint signaling through the p38 MAPK/MK2 pathway for survival after DNA damage. Cancer Cell, 2007 Feb;11(2):175-89. (IF: 23.58)
      2. Reinhardt HC, Hasskamp P, Schmedding I, Morandell S, van Vugt M, Wang X, Linding R, Ong SE, Weaver D, Carr SA, Yaffe MB. DNA Damage activates A Spatially Distinct Late Cytoplasmic Cell Cycle Checkpoint Network Controlled by MK2-mediated RNA Stabilization. Mol Cell, 2010, 40;1, 34-49, 2010 Oct 8 (IF: 14.08)
      3. Janes KA*, Reinhardt HC*, and Yaffe MB: Cytokine-induced signaling networks prioritize dynamic range over signal strength. Cell, 2008 Oct 17;135(2):343-54.*equal contribution (IF: 32.24)
      4. Jiang H*, Reinhardt HC*, Bartkova J, Tommiska J, Blomqvist C, Nevanlinna H, Bartek J, Yaffe MB and Hemann MT: The ATM-Chk2 Signaling Network Controls Alternative Cell Fates after Chemotherapy Based on a p53 Binary
Switch. Genes Dev. 2009 Aug 15;23(16):1895-909. *equal contribution (IF: 12.64)
      5. Dietlein F, Kalb B, Jokic M, Noll EM, Strong A, Tharun A, Ozretić L, Künstlinger H, Kambartel K, Randerath WJ, Jüngst C, Schmitt A, Torgovnick A, Richters A, Rauh D, Siedek F, Persigehl T, Mauch C, Bartkova J, Bradley A, Sprick MR, Trumpp A, Rad R, Saur D, Bartek J, Wolf J, Büttner R, Thomas RK, Reinhardt HC: A synergistic interaction between Chk1- and MK2 inhibitors in KRAS-mutant cancer. Cell, 2015 Jul 2; 1; 146-159 (IF: 32.24)
      6. Dietlein F, Thelen L, Jokic M, Jachimowicz RD, Ivan L, Knittel G, Leeser U, van Oers J, Edelmann W, Heukamp LC, Reinhardt HC: A functional cancer genomics screen identifies a druggable synthetic lethal interaction between MSH3 and PRKDC. Cancer Discovery, Published Online First, 2014 Feb 20. (IF: 19.45)
      7. Riabinska A, Daheim M, Herter-Sprie GS, Winkler J, Fritz C, Hallek M, Thomas RK, Kreuzer KA, Frenzel LP, Monfared P, Martins-Boucas JM, Chen S, Reinhardt HC: Therapeutic targeting of a robust non-oncogene addiction to PRKDC in ATM-defective tumors. Sci Transl Med, 2013 Jun 12;5(189):189ra78. doi: 10.1126/scitranslmed.3005814. (IF: 15.84)
      8. Höpker K, Hagmann H, Khurshid S, Chen S, Hasskamp P, Seeger-Nukpezah T, Schilberg K, Heukamp L, Lamkemeyer T, Sos M, Thomas R, Lowery D, Fischer M, Roels F, Liebau MC, Resch U, Kisner T, Röther F, Bartram MP, Müller RU, Fabretti F, Kurschat P, Schumacher B, Medema R, Yaffe MB, Schermer B, Reinhardt HC*, Benzing T*: AATF/Che1 acts as a phosphorylation-dependent molecular modulator to repress p53-driven apoptosis. EMBO J, 2012 Oct 17;31(20):3961-75. *equal contribution (IF: 10.43)
      9. George J, Lim JS, Jang SJ, Cun Y, Ozretic L, Leenders F, Lu X, Fernandez-Cuesta L, Bosco G, Nguyen C, Berg J, Müller C, Dahmen I, Jahchan N, Yang D, Karnezis AN, Vaka D, Torres A, Menon R, Wang MS, Stuetz A, Korbel J, Wilkerson M, Hayes N, Engelmann D, Pützer B, Vlasic I, Seidel D, Pinther B, Schaub B, Becker C, Altmüller J, Yokota J, Khono T, Iwakawa R, Muley T, Peterson I, Chen Y, Soltermann A, Tischler V, Massion P, Zou Y, Wright GM, Russell P, Solomon B, Koch I, Field JK, Muscarella LA, La Torre A, Jakopovic M, Knezevic J, Heiden E, Roz L, Jovanovic D, Kontic M, Thunnissen E, Köhler J, Schuler M, Sanchez-Cespedes M, Salvesen H, Achter V, Bogus M, Schneider P, Zander T, Ansén S, Hallek M, Wolf J, Vingron M, Yatabe Y, Travis WD, Nürnberg P, Reinhardt HC, Perner S, Heukamp LC , Büttner R, Haas SA, Brambilla E, Peifer M, Sage J, Thomas RK: Comprehensive genomic profiling of small cell lung cancer. Nature, 2015 Jul 13. doi: 10.1038/nature14664. [Epub ahead of print] (IF: 42.35)
      10. Wilker EW, van Vugt MA, Artim SA, Huang PH, Petersen CP, Reinhardt HC, Feng Y, Sharp PA, Sonenberg N, White FM, Yaffe MB.: 14-3-3sigma controls mitotic translation to facilitate cytokinesis. Nature. 2007 Mar 15;446(7133) (IF: 42.35)

      Zur Person

      Kurzbiografie

      Dr. med. Jan Rybniker studierte von 1996 bis 2003 Humanmedizin an der Universität zu Köln und promovierte zum Thema der Transposon Mutagenes bei Mykobakterien am Institut für medizinische Mikrobiologie in Köln und im Rahmen eines einjährigen Forschungsaufenthalts an der University of Tennessee im Labor von Prof. Pamela Small. Seit März 2006 ist Dr. Rybniker Mitarbeiter an der Medizinischen Klinik 1 für Innere Medizin der Universität zu Köln (Hämato-Onkologie/Infektiologie). Er ist Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie. Im Jahr 2011 wurde eine MD-PhD Arbeit zum Thema: „Identification and Characterization of Host Shut-Off Proteins of Mycobacteriophages“ mit Auszeichung abgeschlossen. Von 2011 bis 2015 war Dr. Rybniker Wissenschaftler im renommierten Labor von Professor Stewart Cole an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). 2016 erfolgte die Habilitation über das Thema: „Wirtszell-basierte Antituberkulotika-Entwicklung – ein neuer Ansatz im Kampf gegenantibiotikaresistente Tuberkulose“. Seit 2016 leitet Dr. Rybniker das Infektiologische Forschungslabor im Zentrum für Molekulare Medizin Köln (ZMMK). Für seine Forschungsarbeiten erhielt Dr. Rybniker zahlreiche Auszeichnungen wie den Young Investigator Award der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin sowie den Swiss TB-Award 2015.

      Dr. Rybniker ist aktives Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) wo er als Co-Chair der Sektion Mykobakterien fungiert.

      Forschungsschwerpunkte

      • Antibiotika-Entwicklung gegen Multiresistente Erreger
      • Untersuchungen zu Wirts-Pathogen-Interaktionen
      • Host-directed therapy
      • Epidemiologie der Tuberkulose

      Klinische Schwerpunkte

      • Tuberkulose und nichttuberkulöse Mykobakterien (NTM)
      • Tropen- und Reisemedizin
      • HIV und assoziierte Erkrankungen
      • Behandlung Multi-resistenter Erreger
      Zur Person

      Professor Christoph Scheid studierte Medizin an den Universitäten Bonn, Köln und Clermont-Ferrand. Nach Promotion und ärztlicher Prüfung 1991 war er als Stipendiat der Deutschen Krebshilfe am Paterson Institute for Cancer Research in Manchester tätig und befasste sich mit der Erforschung von Veränderungen des Immunsystems durch experimentelle Tumortherapien z.B. Interleukin-6 oder dem Proteinkinase-C-Aktivator Bryostatin-1. Zusätzlich untersuchte er die Erholung der Immunfunktion nach Transplantation von autologen peripheren Blutstammzellen, einem damals noch sehr neuen Verfahren. Nach seinem Wechsel an die Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln 1994 brachte er seine Erfahrungen in den Aufbau eines autologen und später auch allogenen Transplantationsprogramms in Köln ein und übernahm später die Leitung des Labors für Stammzelltransplantation und der Stammzellherstellung. Seit 2001 ist Professor Scheid Facharzt für Innere Medizin und führt seit 2004 die Zusatzbezeichnung Hämatologie und internistische Onkologie. Seit 2002 leitet er als Oberarzt die Station und die Transplantationsambulanz (KMT), die Hämapherese sowie den Schwerpunkt Stammzelltransplantation (KMT). Zusätzlich ist er Transfusionsbeauftragter der Klinik I für Innere Medizin. 2005 habilitierte sich Professor Scheid im Fach Innere Medizin.

      Forschungsschwerpunkte

      • Optimierung der autologen Stammzelltransplantation und Stammzellgewinnung
      • Erforschung der Rolle von Stammzellen im Rahmen ischämischer Herzerkrankungen
      • Allogene Stammzelltransplantation

      Klinische Schwerpunkte

      Klinische Schwerpunkte sind neben der Stammzelltransplantation die Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie und des multiplen Myeloms. Professor Scheid ist Mitglied der Studienleitgruppe der GMMG-HD4 Myelom-Studie unter Leitung von Prof. H. Goldschmidt. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften sowie Autor und Koautor einer Reihe von Publikationen.

      Zur Person

      Kurzbiografie

      Zwischen 1999-2005 studierte Priv.-Doz. Dr. Dr. Roland Ullrich Humanmedizin in Marburg und Köln. Während des Studiums verbrachte er Studienaufenthalte in Lyon, Paris und Fribourg. Im Anschluss an das Medizinstudium arbeitete Dr. Ullrich als Stipendiat am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung; hier befasste er sich mit der Untersuchung zielgerichteter Krebstherapien im Bronchialkarzinom. Dr. Ullrich leitete von 2009 bis 2014 eine eigenständige Forschergruppe am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung mit dem Schwerpunkt personalisierte Krebstherapieansätze und molekulare Bildgebung. Diese Arbeiten bildeten die Grundlage für seine Habilitation im Fach Molekulare Medizin, die er 2013 abschloss.

      Der Schwerpunkt seiner Forschungsaktivitäten liegt auf der Untersuchung der zu Krebs führenden molekularen Signalwege mit dem Ziel, neue Therapieverfahren gegen Tumorerkrankungen zu entwickeln. Schwerpunkt sind zielgerichtete Therapieansätze wie anti-angiogene und immunmodulatrische Therapieansätze. Hierbei untersucht seine Forschergruppe molekulare Mechanismen in der Tumorzelle, die das Wachstum von Tumorgefäßen und die Immunantwort regulieren. Durch die Schnittstelle zwischen klinischer Patientenversorgung und präklinischer Grundlagenforschung können diese Entdeckungen schnell in die klinische Anwendung übertragen werden. Seit 2015 wird Dr. Ullrich durch das Förderprogramm "Nachwuchsforschungsgruppen.NRW 2015-2021" gefördert.

      Seine Zeit als Assistenzarzt begann Dr. Ullrich 2008 in der Abteilung Innere Medizin I der Universitätsklinik Köln unter Leitung von Prof. Hallek. Dr. Ullrich ist Oberarzt und leitet den Schwerpunkt Sarkome der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln.

      Forschungsschwerpunkte

      • Entwicklung zielgerichteter Therapieansätze in Mausmodellen
      • Immunonkologie
      • Bronchialkarzinom
      • Hodgkin Lymphom

      Klinische Schwerpunkte

      • Personalisierte Krebstherapie
      • Sarkome

      10 wichtigste Publikationen

      1Schottle, J., Chatterjee, S., Volz, C., Siobal, M., Florin, A., Rokitta, D., Hinze, Y., Dietlein, F., Plenker, D., Konig, K., ... Ullrich, R.T. * (2015). Intermittent high-dose treatment with erlotinib enhances therapeutic efficacy in EGFR-mutant lung cancer. Oncotarget 6, 38458-38468. *corresponding author (IF 6,4)
      2. Fernandez-Cuesta, L., Sun, R., Menon, R., George, J., Lorenz, S., Meza-Zepeda, L. A., Peifer, M., Plenker, D., Heuckmann, J. M., Leenders, F., et al. (2015). Identification of novel fusion genes in lung cancer using breakpoint assembly of transcriptome sequencing data. Genome biology 16, 7. (IF 10,8)
      3. Chatterjee, S., Wieczorek, C., Schottle, J., Siobal, M., Hinze, Y., Franz, T., Florin, A., Adamczak, J., Heukamp, L., Neumaier, B., Ullrich, R. T. * (2014). Transient anti-angiogenic treatment improves delivery of cytotoxic compounds and therapeutic outcome in lung cancer. Cancer Res. *corresponding author (IF 9,3)
      4. Fernandez-Cuesta, L., Plenker, D., Osada, H., Sun, R., Menon, R., Leenders, F., Ortiz-Cuaran, S., Peifer, M., Bos, M., Dassler, J., … Ullrich RT, et al. (2014). CD74-NRG1 Fusions in Lung Adenocarcinoma. Cancer Discov. 4, 415-422. (IF 19,5)
      5. Malchers F, Dietlein F, Schöttle J, Lu X, Nogova L, Albus K, Fernandez-Cuesta L, Heuckmann JM, Gautschi O, Diebold J, Plenker D, Gardizi M, Scheffler M, Bos M, Seidel D, Leenders F, Richters A, Peifer M, Florin A, Mainkar PS, Karre N, Chandrasekhar S, George J, Silling S, Rauh D, Zander T, Ullrich RT, Reinhardt HC, Ringeisen F, Buttner R, Heukamp LC, Wolf J, Thomas RK. „Cell-autonomous and non-cell-autonomous mechanisms of transformation by amplified FGFR1 in lung cancer“. Cancer Discov. 2014 (IF 19,5)
      6. Chatterjee, S., Heukamp, L. C., Siobal, M., Schottle, J., Wieczorek, C., Peifer, M., Frasca, D., Koker, M., Konig, K., Meder, L., et al., … Ullrich RT* (2013). Tumor VEGF:VEGFR2 autocrine feed-forward loop triggers angiogenesis in lung cancer. J Clin Invest. *corresponding author (IF 13,3)
      7. Sos, M. L., Dietlein, F., Peifer, M., Schottle, J., Balke-Want, H., Muller, C., Koker, M., Richters, A., Heynck, S., Malchers, F., et al. (2012). A framework for identification of actionable cancer genome dependencies in small cell lung cancer. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 109, 17034-17039. (IF 9,7)
      8. Heukamp, L. C., Thor, T., Schramm, A., De Preter, K., Kumps, C., De Wilde, B., Odersky, A., Peifer, M., Lindner, S., Spruessel, A., … Ullrich RT, et al. (2012). Targeted expression of mutated ALK induces neuroblastoma in transgenic mice. Sci Transl Med 4, 141ra191.
      (IF 15,8)
      9. Weiss, J., Sos, M. L., Seidel, D., Peifer, M., Zander, T., Heuckmann, J. M., Ullrich, R. T., Menon, R., Maier, S., Soltermann, A., et al. (2010). Frequent and focal FGFR1 amplification associates with therapeutically tractable FGFR1 dependency in squamous cell lung cancer. Sci Transl Med 2, 62ra93. (IF 15,8)
      10. Sos, M. L.*, Fischer, S.*, Ullrich, R. T.*, Peifer, M. *, Heuckmann, J. M., Koker, M., Heynck, S., Stuckrath, I., Weiss, J., Fischer, F., et al. (2009). Identifying genotype-dependent efficacy of single and combined PI3K- and MAPK-pathway inhibition in cancer. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 106, 18351-18356. *equally contributed (IF 9,7)

      Zur Person

      Kurzbiografie

      Univ.-Prof. Dr. J. Janne Vehreschild studierte von 1999 bis 2005 Humanmedizin in Bonn. Parallel arbeitete er freiberuflich als Datenbank- und Softwareentwickler von 1998 bis 2000 bei der Kuttig GmbH, Troisdorf und von 2000 bis 2005 bei der System AG, Lohmar. Die Verbindung zur Infektiologie entstand über das Praktische Jahr mit Tertialen in Südafrika und in der infektiologischen Abteilung der Uniklinik Bonn. Seit November 2005 ist er Mitarbeiter der Klinik I für Innere Medizin und in der Patientenversorgung und Forschung tätig. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie mit Zusatzbezeichnung Infektiologie und Fellow der European Confederation of Medical Mycology.

      Seit Januar 2013 leitet Prof. Vehreschild die Arbeitsgruppe „Kohorten in der Infektionsforschung“, die seit Juli 2013 als Nachwuchsgruppe vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) zum Thema „Cohort Studies in HIV Infection“ gefördert wird. Im August 2017 folgte er dem Ruf auf die vom DZIF geförderte Professur „Translational Cohorts in HIV Research“.

      Funktion/Arbeitsbereich

      • Oberarzt an der Klinik I für Innere Medizin
      • Arbeitsgruppenleiter Kohorten in der Infektionsforschung
      • Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Infektiologie
      • Wissenschaftlicher Leiter ABS Team der Uniklinik Köln

      Forschungsschwerpunkte

      • Kohortenstudien
      • Epidemiologie und Statistik

        • HIV-Infektionen
        • Infektionen beim immunsupprimierten Patienten

      • Antimicrobial Stewardship (AMS)
      Zur Person

      Kurzbiografie

      Priv.-Doz. Dr. Maria J.G.T. Vehreschild studierte von 2000 bis 2006 Humanmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin. Dabei absolvierte sie die letzten 2 Jahre ihres Studiums an der Université Nice Antipolis in Nizza, Frankreich, der Universidade Federal de Minas Gerais und der Universidade de São Paulo, Brasilien. Besonders während ihres praktischen Jahres in Brasilien beschäftigte sie sich zunehmend mit infektiologischen Fragestellungen. Nach Abschluss ihres Studiums beendete sie ihre Doktorarbeit in der Abteilung für Neuroradiologie der Technischen Universität München und absolvierte den Diplomkurs Tropenmedizin am Bernhard Nocht Institut in Hamburg. Kurz darauf nahm sie ihre Tätigkeit als feste Mitarbeiterin im Klinischen Studienzentrum II für Infektiologie der Uniklinik Köln auf. Im September 2012 erwarb Sie den Facharzt Innere Medizin und konnte sich kurz darauf in diesem Fach habilitieren. 2014 erwarb sie zusätzlich noch das Weiterbildungszertifikat Infektiologe der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI). Im November 2016 erlangte sie die Facharztbezeichnung Innere Medizin/ Hämatologie/ Onkologie und ist seitdem als Oberärztin tätig.

      Klinisch ist Maria Vehreschild sowohl im Bereich der Hämato-Onkologie als auch der Infektiologie tätig. Wissenschaftlich setzt sie ihren Schwerpunkt auf die Erforschung des Einflusses des menschlichen Mikrobioms auf verschiedene Krankheitsbilder. Diesbezüglich leitet sie verschiedene Projekte des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung sowie die Arbeitsgruppe Klinische Mikrobiomforschung.

      Funktion/Arbeitsbereich

      • Stellvertretende Leitung des Studienzentrum II für Infektiologie
      • Wissenschaftliche Leiterin des Programms für Darmfloraübertragungen der Uniklinik Köln
      • Leiterin der AG Klinische Mikrobiomforschung

      Forschungsschwerpunkte

      • Einfluss des menschlichen Darmmikrobioms auf die Genese und Therapie hämato-onkologischer Erkrankungen
      • Therapie der komplizierten und rezidivierenden Clostridium difficile Infektion
      • Epidemiologie und Therapie multiresistenter bakterieller Erreger in der Hämato-Onkologie
      • Invasive Mykosen in der Hämato-Onkologie
      Zur Person

      Kurzbiografie

      Priv.-Doz. Dr. von Tresckow studierte von 1998-2005 Humanmedizin in Heidelberg, Köln, Bordeaux und Nizza (Frankreich). Die Promotion zum Dr. med. erfolgte 2005 mit einer Arbeit zur Regulation der Abspaltung des Zelloberflächeneiweißes CD30.

      Seit 2005 ist Dr. von Tresckow an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln beschäftigt, 2011 schloss er die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie ab. Neben der klinischen Tätigkeit forschte Dr. von Tresckow von 2005 bis 2007 im Labor für Immuntherapie unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Elke Pogge-von-Strandmann an neuen Wirkstoffen zur Therapie maligner Lymphome. Seit 2005 ist er für die Deutsche Hodgkin Studiengruppe (GHSG) in der Konzeption und Durchführung klinischer Studien und der klinischen Entwicklung neuer Substanzen zur Therapie des Hodgkin Lymphoms tätig. 2012 begann er eine Tätigkeit als Editor der Cochrane Haematological Malignancies Group (CHMG). Die Habilitation im Fach Innere Medizin erlangte Dr. von Tresckow 2015. Er führt seit 2018 als stellvertretende Leitung des klinischen Schwerpunktes Non-Hodgkin-Lymphome der Klinik I für Innere Medizin (Leitung: Prof. Dr. P. Borchmann) Studien zu diesen Erkrankungen durch.

      Forschungsschwerpunkte

      • Klinische Studien bei malignen Lymphomen
      • Behandlung von Patienten mit rezidivierten/refraktären Lymphomen
      • Neue diagnostische Methoden bei Lymphomen

      Klinische Schwerpunkte

      • Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome
      • Hämatologie
      • Onkologie
      Zur Person

      English

      Kurzbiografie

      Professor Wolf studierte von 1978 - 1985 Medizin in Freiburg. 1986-1990 war er Postdoktorand am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg in der Tumorvirologie (Prof. Dr. H. zur Hausen). Seine klinische Ausbildung zum Internisten und Hämatoonkologen begann 1990 in der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln, in der er seit 1995 Oberarzt ist. Von 2000 bis 2002 war er Sekretär des Sonderforschungsbereichs 502 (M. Hodgkin), von 2000 - 2004 Sekretär der Deutschen Hodgkin-Lymphom-Studiengruppe.

      Ab 2004 koordinierte er den Aufbau des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln, in dem er seit Januar 2006 die Position des Ärztlichen Leiters und Vorsitzenden der Geschäftsführung innehat.

      2005 initiierte er das Lungenkrebs-Programm des CIO und gründete die Lung Cancer Group Cologne (LCGC).

      Im Jahr 2010 gründete er zusammen mit Prof. Büttner vom Institut für Pathologie der Uniklinik Köln das Netzwerk Genomische Medizin (NGM) Lungenkrebs, ein molekulares Screening-Netzwerk im Einzugsbereich des CIO zur Implementierung personalisierter Lungenkrebstherapie.

      Seit 2012 hält er eine ordentliche Professur für Translationale Onkologie an der Universität zu Köln.

      Forschungsschwerpunkt

      Ziel der von Prof. Wolf 2004 initiierten Lung Cancer Group Cologne (LCGC) ist die Verbesserung der systemischen Therapie des Bronchialkarzinoms durch die Entwicklung personalisierter Ansätze. Hierzu wurde in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Translationale Genomik der Universität zu Köln (R. Thomas), dem Institut für Pathologie der Uniklinik Köln (R. Büttner), der Klinik für Nuklearmedizin der Uniklinik Köln (A. Drzezga) und der präklinischen Imaging Gruppe am Max Planck Institut für Neurologische Stoffwechselforschung Köln (B. Neumaier) eine translationale Studienplattform zur Integration früher klinischer Studien, genomischer Analysen und Verfahren des Molecular Imaging etabliert. Diese Studienplattform ist eng verknüpft mit dem Netzwerk Genomische Medizin (NGM) Lungenkrebs. NGM ist ein Zusammenschluss von Krankenhäusern und Praxen vorwiegend in Nordrhein-Westfalen zur Implementierung einer umfassenden zentralen Genotypisierung und personalisierten Therapie von Lungenkrebspatienten und stellt mittlerweile eine der weltweit größten Genotypisierungsplattformen bei dieser Erkrankung dar.

      Klinische Schwerpunkte

      Als Ärztlicher Leiter des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) ist Prof. Wolf mit seinem Team für den Ausbau der interdisziplinären Strukturen im CIO verantwortlich. Er vertritt die internistische Onkologie in mehreren Tumorboards (interdisziplinäre Fallkonferenzen), nimmt an den interdisziplinären Sprechstunden für Patienten mit soliden Tumoren und den Zweitmeinungs-Sprechstunden teil und ist bei onkologischen Fragestellungen konsiliarisch tätig. In der Klinik I für Innere Medizin ist er zuständig für die klinische Versorgung von Patienten mit Lungenkrebs.

      Zur Person

      Kurzbiografie

      Priv.-Doz. Dr. Thomas Zander studierte von 1992 – 1999 Medizin in Freiburg und Köln. Er arbeitet dann zunächst an der Klinik für Neurologie der Universitätsklinik Bonn und seit 2001 an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Nach einem Post-Doc Aufenthalt am Dana Farber Cancer Institue der Harvard Medical School 2001-2002 führte er seine Ausbildung zum Internisten und Hämatologen/Onkologen an der Klinik I für Innere Medizin fort, in der er seit Juli 2012 als Oberarzt tätig ist und den Bereich gastrointestinaler Tumore leitet.

      Forschungsschwerpunkte

      Im Zentrum der Forschungsaktivitäten von Dr. Thomas Zander steht der Aufbau eines Schwerpunktes für molekular zielgerichtete Therapie bei gastrointestinalen Tumoren. In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie (Prof. Dr. R. Büttner) wird molekulare Diagnostik bei gastrointestinalen Tumoren durchgeführt um Patienten optimal zu versorgen und die Teilnahme an molekular zielgerichteten translationalen Studien zu ermöglichen.

      Klinische Schwerpunkte

      Als Mitglied des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) ist Dr. Thomas Zander mit verantwortlich für die Durchführung des interdisziplinären Tumorboards und der interdisziplinären onkologischen Spezialsprechstunden. Als Leiter der Interdisziplinären Onkologischen Projektgruppe (IOP) für kolorektale Tumoren koordiniert er die klinische Versorgung dieser Patienten im CIO und führt die Spezialsprechstunde für gastrointestinale Tumoren durch.

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