Oberärztinnen und Oberärzte

Priv.-Doz. Dr. Boris Böll

Priv.-Doz. Dr. Boris Böll

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Intensivmedizin

Schwerpunkte: Hämatologie, Internistische Intensivmedizin, Stammzelltransplantation

Publikationen (PubMed)

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+49 221 478-84772
Telefax
+49 221 478-1427430
Zur Person

Kurzbiografie

Priv.-Doz. Dr. Böll studierte von 1998-2005 Humanmedizin in Bonn, Bologna, Paris, London und Köln. Die Promotion zum Dr. med. erfolgte 2006 mit einer Arbeit zur Immuntherapie des Hodgkin Lymphoms.

Seit 2006 ist Dr. Böll an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln beschäftigt, 2012 schloss er die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie ab. 2014 erlangte er die Zusatzbezeichnung zum Facharzt für Intensivmedizin.
Neben der klinischen Tätigkeit forschte Dr. Böll von 2006 bis 2008 im Labor für Immuntherapie unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Elke Pogge-von-Strandmann an neuen Wirkstoffen und immuntherapeutischen Konzepten zur Therapie maligner Lymphome. Seit 2007 ist er für die Deutsche Hodgkin Studiengruppe (GHSG) in der Konzeption und Durchführung klinischer Studien und der klinischen Entwicklung neuer zielgerichteter Substanzen zur Therapie des Hodgkin Lymphoms tätig. Zudem entwickelt er innovative Therapiestrategien zur Behandlung älterer Patienten mit einem Hodgkin Lymphom.

Die Habilitation im Fach Innere Medizin erlangte Dr. Böll 2014.

2015 erfolgte die Ernennung zum Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin, wo Dr. Böll gemeinsam mit Herrn Dr. Kochanek den Schwerpunkt Internistische Intensivmedizin leitet.

Dr. Böll ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachverbände und Gesellschaften.

Forschungsschwerpunkte

  • Klinische Studien bei malignen Lymphomen
  • Therapie älterer Patienten mit Hodgkin-Lymphom
  • Genetische Grundlagen des Hodgkin Lymphoms

Klinische Schwerpunkte

  • Hämatologie
  • Internistische Intensivmedizin
  • Stammzelltransplantation
Prof. Dr. Peter Borchmann

Prof. Dr. Peter Borchmann

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Internistische Onkologie, Palliativmedizin

Schwerpunkt: Non-Hodgkin Lymphome

Publikationen (PubMed)

Sekretariat Katja Rust
Telefon
+49 221 478-88159
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+49 221 478-88188
Zur Person

Kurzbiografie

Professor Borchmann studierte von 1988-1995 Humanmedizinan der Universität Köln, wo er 1996 promovierte. Seit 1995 ist er an der Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln beschäftigt. Prof. Borchmann ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie (2004) mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Seit 2006 ist er Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin. Er leitet den klinischen Schwerpunkt maligne Lymphome der Klinik I für Innere Medizin und vertritt die Klinik in den akademischen, nationalen Studiengruppen (GLA, DSHNHL, GLSG). Er ist Co-Chairman der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (DHSG), sowie Mitglied nationaler (DGHO) und internationaler Fachverbände (EHA, ASH).

Forschungsschwerpunkte

  • Entwicklung zellulärer und humoraler Immuntherapien für Lymphome
  • Rezidivierte/refraktäre B-Zell Lymphome

Klinische Schwerpunkte

  • Non-Hodgkin Lymphome
  • Hodgkin Lymphom
Zur Person

Kurzbiografie

Prof. Cornely ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologe, internistischer Onkologe und Infektiologe. Er ist Universitätsprofessor, hat am CECAD die Professur für Translationale Forschung inne und ist wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Klinische Studien Köln (ZKS Köln). Zudem leitet er das Europäische Exzellenzzentrum für invasive Pilzerkrankungen (ECMM) an der Uniklinik Köln. 

Prof. Cornely entwickelt Klinische Studien in Deutschland, Europa und in den USA. So wurde er im Juni 2019 zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Infektionen in der Hämatologie und Onkologie (AGIHO), einer Fachgruppe der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. (DGHO) gewählt. Er ist Standortsprecher für den Standort Bonn/Köln und Studienkoordinator des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), National Coordinator für Deutschland der EU-geförderten IMI-COMBACTE Konsortien sowie Mitglied des ECRAID Coordinating Committees. Er leitet die Arbeitsgruppe Infektionen der European Hematological Association (EHA), ist Mitglied im Vorstand der International Society for Human and Animal Mycology (ISHAM)) sowie Mitglied im Vorstand des US-amerikanischen Mycoses Study Group - Education and Research Consortium (MSGERC).

Im Januar 2021 gründete er für die Europäische Kommission die derzeit 23 Länder sowie 29 Partnereinrichtungen umfassende Plattform VACCELERATE zur beschleunigten Impfstoff-Entwicklung gegen das Corona-Virus und zukünftige Pandemie-Erreger.

Prof. Cornely ist seit 2018 Berater der WHO im Bereich Global Antimicrobial Resistance Surveillance System (GLASS) Program for Global Resistance Development und seit 2019 Academic Advisor des National Fungal Diseases Surveillance Net (NFD-Net) in China. 

Seit mehreren Jahren gehört er zu den „Highly Cited Researcher, Top 1% in Web of Science”. 

Klinischer Schwerpunkt: Infektiologie

  • Leitung des ECMM Diamond Excellence Centers (Exzellenzzentrum für invasive Pilzerkrankungen)
  • Invasive Mykosen
  • Chronische mukokutane und pulmonale Mykosen
  • Seltene Mykosen
  • Infektiologischer Konsildienst
  • Patienten mit anderen komplizierten Infektionen
  • Gutachter für infektiologische Fragestellungen
  • Neue diagnostische Verfahren und Therapien

Forschungsschwerpunkte

  • Alterung und Alters-assoziierte Erkrankungen am CECAD
  • Klinische Studien am ZKS Köln und im DZIF
  • Antimykotika-Entwicklung (FungiResearch)
  • Antibiotika-Entwicklung und –Resistenzen in IMI-COMBACTE und ECRAID
  • Nationale und internationale Leitlinien (AGIHO, DGHO, ASM, ESCMID, ECMM, ISHAM)

Fachgesellschaften

  • European Confederation of Medical Mycology (ECMM): Immediate Past-President, Educational Officer
  • European Hematology Association (EHA): Leiter AG Infektionen
  • Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO): Vorsitzender der AG Infektionen
  • Mycoses Study Group Education and Research Consortium, Board of Directors (MSG ERC)
  • International Society for Human and Animal Mycology (ISHAM): Treasurer
Zur Person

Kurzbiographie

Dr. Eichenauer studierte von 2000 bis 2007 Humanmedizin in Köln und Lyon. Er wurde 2008 mit einer Arbeit zur Regulation der Abspaltung des Oberflächen-Antigens CD30 bei Hodgkin Lymphom-Zelllinien promoviert.

Seit 2007 ist Dr. Eichenauer an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln beschäftigt, 2014 schloss er die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie ab. Im Jahr 2016 erwarb er die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin, im Jahr 2018 die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin. Wissenschaftlich ist Dr. Eichenauer seit 2007 für die Deutsche Hodgkin Studiengruppe (GHSG) tätig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Fragestellungen zum Nodulär Lymphozyten-prädominanten Hodgkin Lymphom (NLPHL).

Forschungsschwerpunkte

  • Hodgkin Lymphom

Klinische Schwerpunkte

  • Internistische Intensivmedizin
  • Hämato-Onkologie
Prof. Dr. Barbara Eichhorst

Prof. Dr. Barbara Eichhorst

Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Internistische Onkologie

Personaloberärztin

Schwerpunkt: Chronische lymphatische Leukämie (CLL)

Pubklikationen (PubMed)

Sekretariat Helena Wiegand
Telefon
+49 221 478-88155
Telefax
+49 221 478-77294
Zur Person

Kurzbiografie

Prof. Barbara Eichhorst studierte von 1990 bis 1997 Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. 1998 wurde sie mit einer Arbeit zur Signaltransduktion des CD30 Rezeptors bei Hodgkin-Lymphomzellen zum Dr. med. promoviert.

1997 begann sie ihre internistische Weiterbildung zunächst in der internistischen Klinik Ziemssenstraße am Klinikum Innenstadt der LMU München und wechselte dann 1998 an die Medizinische Klinik III von Professor Wolfgang Hiddemann im Klinikum Großhadern, ebenfalls der LMU zugehörig. Seit 1997 ist sie als Studienärztin für die Deutsche CLL Studiengruppe (DCLLSG) tätig, zunächst als koordinierende Ärztin, dann auch als Leiter der klinischen Prüfung. Ihre internistische Ausbildung schloss Prof. Eichhorst 2005 mit dem Facharzt für Innere Medizin ab. 

Im selben Jahr wechselte sie an die Klinik I für Innere Medizin von Professor Michael Hallek. Seit 2005 ist sie Sekretär der Deutschen CLL Studiengruppe. Ihre  Weiterbildung zum Hämatologen und internistischen Onkologen schloss sie mit der Erlangung der Zusatzbezeichnung 2006 ab.  Sie habilitierte zum Thema der Therapieoptimierung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) im Jahr 2011 und wurde 2012 zur Oberärztin ernannt. 2019 wurde ihr die Bezeichnung außerplanmäßige Professorin verliehen.

Zu ihren klinischen Tätigkeiten gehört die Leitung der allgemeinen CLL-Zweitmeinungssprechstunde, sowie  hämatologische und onkologische Konsiltätigkeiten und Hintergrunddienst.

Darüber hinaus begutachtet sie als Peer-Reviewer Artikel für internationale Zeitschriften (Leukemia & Lymphoma, Haematologica, Blood, Annals of Hematology, Annals of Oncology, Journal of Clinical Oncology). Sie ist ferner Mitglied nationaler (DGHO, DGIM) und internationaler Fachverbände (EHA, ASH). Seit 2005 ist sie wissenschaftlicher Sekretär der Deutschen CLL Studiengruppe. Für die DGIM ist sie seit 2015 Mitglied der Kommission Wissenschaft-Nachwuchsförderung. 2016 wurde sie zum ordentlich bestellten Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln berufen.

Forschungsschwerpunkte

  • Therapieoptimierungsstudien bei der CLL durch Einsatz von Chemoimmuntherapien
  • Therapieoptimierungsstudien bei der Richter-Transformation
  • Untersuchungen zur Gesundheits-assoziierten Lebensqualität bei Patienten mit CLL
  • Durchführung klinischer Studien

Klinische Schwerpunkte

  • Chronische lymphatische Leukämie

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Engert

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Engert

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

Schwerpunkte: Hodgkin-Lymphom, GHSG (German Hodgkin Study Group), Immuntherapie

Publikationen (PubMed)

Sekretariat: Yvonne Görzig, Beate Plogmann
Telefon
+49 221 478-42890
Telefax
+49 221 478-3778
Zur Person

Kurzbiografie

Professor Engert studierte und promovierte an der Medizinischen Hochschule in Hannover Humanmedizin und begann seine klinische Ausbildung zunächst an der Medizinischen Universitätsklinik in Köln. Von 1988 bis 1990 arbeitete er im Rahmen eines DFG Stipendiums am Imperial Cancer Research Fund, London, an der Entwicklung von neuen immuntherapeutischen Ansätzen für lymphatische Neoplasien. Im Herbst 1990 kehrte er nach Köln zurück und etablierte ein klinisch-wissenschaftliches Phase I/II Programm zur Evaluation Antikörper-basierter Immuntherapien. 1995 habilitierte er und wurde im selben Jahr zum Oberarzt ernannt. Er stand von 1997 bis 2000 dem Hämatologischen Labor der Klinik vor und leitete das Studiensekretariat der Klinik bis 2004. Von 1996 bis 2000 war er als Personaloberarzt tätig und ist seit 2000 Stellvertreter des Klinikdirektors. 2001 wurde er zum Universitätsprofessor der Medizinischen Fakultät auf eine C3 Stelle berufen.

Seit dem Jahr 2007 leitet Prof. Engert als Chairman die Deutsche Hodgkin StudiengruppeGHSG. In der GHSG sind insgesamt mehr als 400 Kliniken und Tumorzentren aus fünf europäischen Ländern vernetzt.

Professor Engert ist Mitglied vieler nationaler und internationaler Fachverbände und Gesellschaften und leitete die Cochrane Hematological Malignancies GroupCHMG von 2000 - 2014 als Co-ordinating Editor. Für seine ärztlich-wissenschaftliche Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der AIO Wissenschaftspreis 2011 und der Paul-Martini Preis 2013. Im Mai 2012 verlieh ihm die Universität Belgrad die Ehrendoktorwürde.

Forschungsschwerpunkte

Der Forschungsschwerpunkt ist die Prognoseverbesserung von Patienten mit malignen Lymphomen. Hierzu wurden Therapien mit Antikörper-Konjugaten entwickelt, um maligne Zellen zielgerichtet zu zerstören. Neben Immuntoxinen, Antikörper-Drug Konjugaten, Radioimmunkonjugaten, bispezifischen oder vollständig humanen Antikörpern werden auch Immunliganden untersucht, die maligne Lymphomzellen durch natürliche Killerzellen (NK-Zellen) zerstören.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Entwicklung der MRD-Diagnostik beim Hodgkin-Lymphom sowie die Weiterentwicklung von Kombinationstherapien mit Immuncheckpoint-Inhibitoren.

Klinische Schwerpunkte

Klinischer Schwerpunkt von Professor Engert ist die Behandlung von Patienten mit hämatologischen Neoplasien. Er betreut den onkologischen Konsiliardienst sowie nationale und internationale Konsultationen für Patienten mit Hodgkin-Lymphomen. Als Leiter der Deutschen Hodgkin Studiengruppe GHSG ist er für die Planung und Durchführung klinischer Studien der Phase I-III verantwortlich. Durch neue Therapieansätze soll die Behandlung sowohl besser verträglich als auch noch effektiver werden.

Aktuelle Schwerpunkte sind hier die Entwicklung von neuen Kombinationen mit Immuncheckpoint-Inhibitoren.

Univ.-Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer

Univ.-Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer

Facharzt für Innere Medizin, Infektiologie

Schwerpunkte: Klinische Infektiologie

Publikationen (PubMed)

Teamassistenz Sandra Szablowski und Claudia Wirges
Telefon
+49 221 478-38374
Telefax
+49 221 478-5915
Zur Person

Kurzbiografie

Herr Prof. Fätkenheuer studierte 1974-75 Germanistik und Philosophie in Tübingen, ab 1975 Medizin in Aachen und Köln. 1982 begann er seine klinische Tätigkeit zunächst im St. Franziskus- Hospital Köln (Radiologie, Innere Medizin). 1987 wechselte er an die Uniklinik Köln. 1993 wurde er Facharzt für Innere Medizin, seit 2003 mit der Zusatzbezeichnung Infektiologie (DGI). Seit 1995 ist er Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin. Er habilitierte sich 1999 im Fach Innere Medizin und wurde 2004 zum außerordentlichen Professor berufen.

Forschungsschwerpunkte

Wissenschaftlich befasst sich Herr Professor Fätkenheuer mit einem breiten Spektrum von Themen aus dem Bereich der Infektionskrankheiten. Zu nennen sind unter anderem Infektionen durch Staphylokokken, Infektionen ausgelöst durch intravenöse Katheter, Tuberkulose, Pilzinfektionen, Infektionen bei immungeschwächten Patienten.
Sein hauptsächliches wissenschaftliches Arbeitsgebiet ist die HIV-Infektion. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Erforschung verbesserter Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Er hat eine Vielzahl von klinischen Studien zu diesem Thema durchgeführt oder sich daran beteiligt. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Behandlung und die Erforschung von bösartigen Erkrankungen (maligne Lymphome), die im Zusammenhang mit der HIV- Infektion auftreten.

Klinische Schwerpunkte

Sein Schwerpunkt ist die Klinische Infektiologie. Er vertritt das Fach in der Krankenversorgung sowohl innerhalb der Klinik I für Innere Medizin als auch als Konsiliar in der gesamten Uniklinik. Als Oberarzt ist er für die Station 15.1a sowie für die infektiologische Ambulanz zuständig.

Priv.-Doz. Dr. Udo Holtick

Priv.-Doz. Dr. Udo Holtick

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

Schwerpunkte: Hämatologie, Stammzelltransplantation / zelluläre Therapien und Hämapherese, Amyloidose

Publikationen (PubMed)

Telefon
+49 221 478-86169
Telefax
+49 221 478-86544
Zur Person

Kurzbiografie

Priv.-Doz. Dr. Dr. med. Udo Holtick studierte von 1995 bis 2001 Medizin an den Universitäten in Köln und Sevilla. Seine klinische Tätigkeit begann er im Jahr 2002 in der Klinik I für Innere Medizin der Universität Köln. Während eines PostDoc-Aufenthaltes von 2005 bis 2008 am Institute of Haematological Sciences der Universität von Newcastle-upon-Tyne in England befasste er sich mit der Behandlung und Immunlogie der Transplantat-gegen-Wirt Erkrankung (GvHD) nach allogener Stammzelltransplantation. Nach der Rückkehr schloss er Ende 2011 seine Facharztausbildung für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie ab. Die Habilitation im Fach Innere Medizin erlangte Dr. Holtick 2015. Seit 2015 hat er die Leitung der Hämapherese-Einheit und seit 2018 die Leitung der KMT-Ambulanz übernommen. Dr. Holtick wurde 2017 als „Sachkundige Person“ für den Bereich der Zellherstellung der Klinik I für Innere Medizin ernannt. Gemeinsam mit Prof. Dr. C. Scheid leitet er das Stammzelltransplantationsprogramm.

Forschungsschwerpunkte

  • Klinische Studien im Bereich allogene Stammzelltransplantation, CAR-T-Zell-Therapie und multiples Myelom
  • Behandlung der Transplantat-gegen-Wirt Erkrankung (GvHD)

Klinische Schwerpunkte

  • Allogene Stammzelltransplantation
  • CAR-T Zelltherapie
  • Multiples Myelom und Amyloidose
  • Hämapherese
Prof. Dr. Kai Hübel

Prof. Dr. Kai Hübel

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Internistische Onkologie

Lehrkoordinator für Innere Medizin

Schwerpunkte: Non-Hodgkin-Lymphome, Stammzelltransplantation und -mobilisation

Sekretariat Alexa Klunker & Claudia Quirl
Telefon
+49 221 478-86177
Telefax
+49 221 478-86544
Zur Person

Kurzbiografie

Herr Prof. Dr. Hübel studierte von 1987 bis 1994 Humanmedizin in Köln. Seine Promotionsarbeit führte er am Kölner Max-Planck-Institut für neurologische Forschung durch. 1995 begann er seine klinische Ausbildung bei Prof. Diehl an der Medizinischen Klinik I der Universität zu Köln. Von 2000 bis 2001 arbeitete Herr Prof. Dr. Hübel für zwei Jahre im Rahmen eines Stipendiums der Deutschen Krebshilfe an der University of Washington und am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA. 2002 erwarb er die Anerkennung zum Facharzt für Innere Medizin, 2004 die Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Internistische Onkologie. Im selben Jahr habilitierte sich Herr Prof. Dr. Hübel über das Thema "Immunomodulation by granulocyte colony-stimulating factor in clinical practice" und erlangte den Abschluss eines berufsbegleitenden Studiums "Betriebswirtschaftslehre für Ärzte". 2006 erfolgte die Ernennung als Oberarzt der Klinik.

Herr Prof. Dr. Hübel ist Vorsitzender des Arbeitskreises „HIV-Neoplasien“ der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie sowie Mitglied in den Leitungsgremien mehrerer deutscher und internationaler Lymphom-Studiengruppen (u.a. DSHNHL, GLSG, ETN, EBMT-LWP). Darüber hinaus ist Herr Prof. Dr. Hübel Lehrkoordinator für Innere Medizin an der Uniklinik Köln.

Forschungsschwerpunkte

Herr Prof. Dr. Hübel arbeitet an der Verbesserung der Prognose von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen, insbesondere bei Patienten mit indolenten Lymphomen sowie HIV-assoziierten Lymphomen. Neben der Teilnahme an nationalen und internationalen Studienprotokollen steht dabei die Entwicklung eigener Therapieansätze im Vordergrund. Dabei werden sowohl neue Chemotherapiekombinationen als auch insbesondere der Einsatz zielgerichteter Substanzen (z.B. monoklonaler Antikörper, Kinaseinhibitoren) geprüft. Darüber hinaus beschäftigt sich Herr Prof. Hübel insbesondere mit der Verbesserung Dosis-reduzierter Therapiestrategien in der allogenen Stammzelltransplantation; hier bestehen intensive Kooperationen mit internationalen Studiengruppen (Fred Hutchinson Cancer Research Center, Seattle; Stanford University Medical Center). Daneben arbeitet Herr Prof. Hübel an neuen Verfahren zur Mobilisation hämatopoetischer Stammzellen.

Klinische Schwerpunkte

Derzeitige klinische Schwerpunkte bestehen in der Leitung einer klinischen Station (15.1b), der Spezialsprechstunde für Non-Hodgkin-Lymphome und im onkologisch-hämatologischen Konsiliardienst.

Zur Person

Kurzbiografie

Dr. Ron Jachimowicz studierte von 2003 bis 2010 Humanmedizin an der Universität zu Köln und promovierte 2011 zum Thema Immuntherapie von soliden Tumoren. Seit 2010 ist Dr. Jachimowicz Mitarbeiter an der Medizinischen Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie.

Von 2014 bis 2017 forschte Dr. Jachimowicz als Postdoc im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes im renommierten Labor von Professor Yosef Shiloh an der Sackler School of Medicine in Tel Aviv. Seit 2020 leitet Dr. Jachimowicz eine unabhängige Max-Planck-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln.

Für seine Forschungsarbeiten erhielt Dr. Jachimowicz zahlreiche Auszeichnungen, wie den Theodor-Frerichs-Preis 2020 der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Dr. Jachimowicz ist aktives Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) und der German Lymphoma Alliance (GLA).

Dr. Jachimowicz ist Co-Sprecher des Else Kröner Forschungskollegs Clonal evolution in cancer, welches ein spezialisiertes Training im Bereich der molekularen Krebsforschung für
Ärztinnen und Ärzten mit dem Ziel bietet, die Patientenversorgung durch die Entwicklung neuer innovativer Therapiekonzepte zu verbessern.

Forschungsschwerpunkte

  • DNA-Reparatur Mechanismen
  • personalisierte therapeutische Ansätze
  • Entstehung und gezielte Therapie des Mantelzell-Lymphoms
  • Durchführung klinischer Studien des Mantelzell-Lymphoms

Klinische Schwerpunkte

  • B-Zell Lymphome
  • Personalisierte Krebstherapie
Prof. Dr. Norma Jung

Prof. Dr. Norma Jung

Dipl.-Chemikerin, Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Internistische Onkologie, Infektiologie, Palliativmedizin

Schwerpunkt: Klinische Infektiologie

Publikationen (PubMed)

Telefon
+49 221 478-38360
Telefax
+49 221 478-3105
Zur Person

Kurzbiografie

Prof. Dr. med. Dipl. chem. Norma Jung studierte von 1989 bis 1997 Chemie an den Universitäten Freiburg, Brighton (England) und von 1992 bis 2002 Humanmedizin an den Universitäten Köln und Lissabon. Ihre Diplomarbeit und Promotion absolvierte Sie im Bereich der molekulargenetischen Grundlagenforschung.

Seit 2002 ist sie klinisch in der Klinik I für Innere Medizin der Universität zu Köln tätig. 2010 wurde Sie Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie und erwarb 2012 die Zusatzbezeichnung für Palliativmedizin und 2013 für Infektiologie. 2015 wurde Sie zur ABS-Expertin (DGI) zertifiziert und 2016 erwarb Sie das Zertifikat „Health Management“ (Mibeg-Institut). Seit 2018 ist sie Prüferin für das Fach Infektiologie (Ärztekammer Nordrhein).

Im Jahr 2013 habilitierte Norma jung mit dem Thema „Relevanz der organischen Kationentransporter in der Pathogenese und Therapie von HIV“. Sie wurde im selben Jahr zur Oberärztin ernannt und war von 2015-2019 Personaloberärztin der Klinik I für Innere Medizin. 2020 wurde ihr die Bezeichnung außerplanmäßige Professorin verliehen.

Seit 2013 leitet sie den kliniksweiten infektiologischen Konsiliarservice und ist seit 2017 Mitglied der Hygienekommission und seit 2018 Mitglied des ABS-Teams. Seit 2014 ist Sie aktive Referentin und Moderatorin bei ABS-Kursen incl. Expertkursen.

Seit 2017 ist sie in der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) aktiv zunächst als gewähltes Beiratsmitglied und seit 2019 als Vorstandsmitglied. Als Gründungsmitglied der Initiative „Klug entscheiden“ der Deutschen Gesellschaft der Innere Medizin (DGIM) vertritt Sie die DGI und wurde in die Programmkommission der DGIM (2017-2019) berufen.

Sie ist als Gutachterin für das BMBF tätig und wurde 2020 in den Lenkungsausschuss der DZIF-Academy berufen. Desweiteren ist sie Gründungsmitglied des DEutschen STudiennetzwerk Infektiologie (DESTINi), das 2019 von Freiburg, Jena, Hamburg, Düsseldorf, Regensburg und Köln ins Leben gerufen wurde.

Forschungsschwerpunkte

  • Durchführung klinischer Studien im Bereich Blutstrominfektionen, Impfungen, HIV
  • Registerstudien zu kardiovasukulären Infektionen
  • Registerstudien zu Spondylodiszitis
  • Registerstudie Infektiologischem Konsilservice

Klinische Schwerpunkte

  • Interdisziplinäre Infektiologie (konservativer und operativer Fächer)
  • Knocheninfektionen (Schwerpunkt Spondylodiszitis und periprothetische Infektionen)
  • Kardiovaskuläre Infektionen
  • Infektionen bei Immunsupprimierten
  • Blutstrominfektionen mit S.aureus, Candida spp., multiresistenten gram.-neg. Erregern
  • ABS
Priv.-Doz. Dr. Matthias Kochanek

Priv.-Doz. Dr. Matthias Kochanek

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie, Intensiv- und Notfallmedizin

Leiter internistische Intensivmedizin

Schwerpunkte: Internistische Intensivstation mit Schwerpunkt Sepsis und Beatmung bei neutropenischen Patienten beziehungsweise Patienten unter einer immunsuppressiven Therapie

Publikationen (PubMed)

Telefon
+49 221 478-88215
Telefax
+49 221 478-87241
Zur Person

Kurzbiografie

Dr. Matthias Kochanek ist als Oberarzt hauptverantwortlich für die internistische Intensivstation der Klinik I für Innere Medizin. Er studierte von 1988 bis 1995 an der Universität zu Köln Medizin und arbeitet seitdem in der Medizinischen Klinik I. Neben seiner wissenschaftlichen Forschung liegt der Schwerpunkt seiner klinischen Fort- und Weiterbildung im Bereich der Inneren Medizin, Hämatologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Hämostasiologie und klinischer Infektiologie.

Forschungsschwerpunkte

Dr. Kochanek war von 1999 bis 2001 im Labor von Prof. Dr. Cliona Rooney am Baylor College in Houston, Texas, und hat dort an der retrovirale Gentransduktion des Chemokinrezeptors CCR4 in EBV spezifische zytotoxische T-Lymphozyten gearbeitet. In Köln beschäftigt sich Dr. Kochanek mit der Evaluierung des Genexpressionsprofils von T-Zellen bei der Interaktion mit malignen B-Zellen bei B-Zell Lymphomen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich regulatorischer T-Zellen bei der B-CLL und Multiplen Myelom. Aufgrund der klinischen Tätigkeit ist er zuständig für die Entwicklung und Durchführung klinischer Studien im Bereich Sepsis auf der Intensivstation.

Klinische Schwerpunkte

Buch

Repetitorium Internistische Intensivmedizin
Michels, Guido; Kochanek, Matthias (Hrsg.)
Verlag: Springer, Berlin; 2. Auflage (2011); ISBN 78-3-642-16840-6

Zur Person

English

Kurzbiografie

Priv.-Doz. Dr. David Kofler studierte von 1996 bis 2002 Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians Universität München und der Universität Montpellier (Frankreich) und promovierte 2003 am Genzentrum der Ludwig-Maximilians Universität München (Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. E.-L. Winnacker). Von 2002 bis 2003 arbeitete Dr. Kofler als Assistenzarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik III (Direktor: Prof. Dr. W. Hiddemann) am Klinikum Grosshadern der Ludwig-Maximilians Universität München. Ab 2003 setzte er seine Facharztausbildung an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln fort. Die Habilitation im Fach Innere Medizin erlangte Dr. Kofler 2012.

Von 2010 bis 2013 arbeitete Dr. Kofler unterstützt durch ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Labor von Prof. David A. Hafler am Center for Neurologic Diseases des Brigham and Women’s Hospital an der Harvard Medical School und am Department of Immunobiology der Yale University. Während dieser Zeit befasste er sich mit der Funktion und Regulation von Th17-Zellen bei Autoimmunerkrankungen.

Seit 2013 leitet Dr. Kofler das Labor für molekulare Immunologie an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Klinisch ist Herr Dr. Kofler als Oberarzt in der Immunologisch-rheumatologischen Ambulanz und im rheumatologischen Konsildienst der Klinik I für Innere Medizin tätig.

Forschungsschwerpunkte

  • Autoimmun-reaktive Th17-Zellen in der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis, der Psoriasis-Arthritis und der Spondylarthritiden
  • Rolle regulatorischer T-Zellen bei der Entstehung rheumatisch-entzündlicher Erkrankungen
  • Einfluss der Prostaglandin E2 Rezeptor-Signalwege auf die Funktion von Th17-Zellen bei Autoimmunerkrankungen

Klinischer Schwerpunkt

  • Rheumatologie
  • Klinische Immunologie
Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer

Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

Labor für molekulare Hämatologie und Onkologie

Schwerpunkte: Hämatologische Diagnostik, Akute Leukämien, Myelodysplastische Syndrome

Publikationen (PubMed)

Sekretariat Nicole Frenz
Telefon
+49 221 478-97626
Telefax
+49 221 478-97627
Zur Person

Kurzbiografie

Prof. Dr. Karl-Anton Kreuzer studierte Medizin an den Universitäten Bonn, München (TU), Pittsburgh/USA und Zürich/Schweiz. Seine wissenschaftliche Ausbildung komplettierte er durch Forschungsstipendien am Wistar Institute in Philadelphia/USA und dem Weizmann Institute of Science in Rehovot/Israel. Er absolvierte seine internistische Ausbildung bei Prof. Dr. Dieter Huhn am Virchow-Klinikum der Charité in Berlin.

Seit 2004 ist Prof. Kreuzer an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln tätig und wurde im Jahr 2006 zum Thema „Molekulare Diagnostik in der Hämatologie“ habilitiert. An der hiesigen Klinik ist er für die Behandlung akuter Leukämien (AML/ALL) und myelodysplastischer Syndrome (MDS) zuständig. Ferner leitet er die Gerinnungssprechstunde der Klinik und ist diesbezüglich als Konsiliarzt tätig.

Prof. Kreuzer leitet die interdisziplinäre onkologische Projektgruppe (IOP) "Akute Leukämien und MDS" des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) Köln. Zusammen mit Prof. Dr. Andreas Engert organisiert er außerdem das "Leukämie- und Lymphomboard" der Klinik I für Innere Medizin. Darüber hinaus leitet er das Routinelabor für hämatologische Spezialdiagnostik der Klinik im Schwerpunkt Hämatologische Diagnostik. In diesem Labor ist auch eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe angesiedelt, die sich mit der molekularen Pathogenese und der experimentellen Therapie maligner hämatopoetischer Systemerkrankungen befasst.

Prof. Kreuzer ist Mitglied nationaler und internationaler Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Hämatologie/Onkologie und ist darüber hinaus als Gutachter für in- und ausländische Institutionen der Forschungsförderung sowie für zahlreiche Fachzeitschriften tätig. Prof. Kreuzer ist ferner Herausgeber und Mitherausgeber verschiedener hämatologisch-onkologischer Fachzeitschriften und internistischer Standardwerke.

Forschungsschwerpunkte

Prof. Kreuzer führt klinische Prüfungen bei akuten Leukämien und myelodysplastischen Syndromen durch. Ferner ist er Prüfarzt bei Therapiestudien zu Lymphomen und soliden Tumoren. Neben der Routinediagnostik von Leukämien und Lymphomen befasst sich Prof. Kreuzer mit der Erforschung neuer molekularer und immunologischer Marker zur Initial- und Verlaufsdiagnostik hämatologischer Neoplasien. Ein besonderer Schwerpunkt besteht dabei auf den Erkrankungen des lymphatischen Systems.

Darüber hinaus beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe mit der Erforschung neuer pathogenetischer Mechanismen bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL). In diesem Zusammenhang steht auch die experimentelle Therapie dieser Erkrankung durch selektive Inhibitoren aberrant aktiver Signalkaskaden.

Klinische Schwerpunkte

  • Die Behandlung akuter Leukämien und myelodysplastischer Syndrome (MDS) sowie die Koordination nationaler und internationaler klinischer Therapiestudien bei akuter myeloischer Leukämie (AML), akuter lymphatischer Leukämie (ALL) und MDS
  • Hämatologische Spezialdiagnostik (Zytomorphologie, Durchflusszytometrie, Molekulargenetik und Zytogenetik) bei hämatologischen Erkrankungen in Blut- und Knochenmarkproben sowie anderen Punktionsmaterialien (z.B. Ergüsse, Liquor, Lymphknoten)
  • Durchflusszytometrische Referenzdiagnostik bei der Diagnose lymphatischer Neoplasien, zentrale Immunphänotypisierung bei der Initial- und Verlaufsdiagnostik innerhalb multizentrischer und internationaler Therapiestudien zur chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)
Zur Person

Prof. Dr. Clara Lehmann studierte 1996-2003 Medizin in Köln und Paris. Ihre klinische Tätigkeit begann sie 2003 an der Uniklinik Köln. In einem PostDoc 2008 - 2010 am Institute of Human Virology, Baltimore, USA im Labor von Professor Robert Gallo befasste sie sich mit der HIV Immunologie. 2012 wurde sie Fachärztin für Innere Medizin, seit 2014 mit der Zusatzbezeichnung Infektiologie (DGI und LÄK). Seit 2015 hat sie die Leitung der Infektionsambulanz der Uniklinik Köln übernommen. Sie habilitierte 2014 im Fach Innere Medizin.

2016 wurde sie zum ordentlich bestellten Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln berufen. Sie ist Sektionssprecherin der Jungen Infektiologen der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) sowie seit 2017 Sprecherin des Kölner Netzwerk Infektiologie. Im April 2019 wurde sie zur Co-Koordinatorin der TTU-HIV (Thematic Translational Unit) des Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) ernannt.

Prof. Dr. Lehmann wurde mit einer Vielzahl von wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet (u.a. Forschungspreis Klinische Infektionsforschung der deutschen Gesellschaft für Infektiologie, 2014; Young Investigator Award, 19th Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (CROI), 2012 Seattle, WA, USA).

Forschungsschwerpunkte

  • Durchführung klinischer Studien im Bereich HIV, Impfungen, sexuell übertragbare Infektionen, Tuberkulose
  • Entwicklung und Prüfung innovativer Therapieansätze im Bereich HIV
  • Immunkontrolle der HIV-Infektion im Darm assoziierten lymphatischen Gewebe (gut-associated lymphatic tissue, GALT)
  • Implementierung der ambulanten parenterale Antibiotikatherapie (APAT) als neue Versorgungsform

Klinische Schwerpunkte

  • HIV und assoziierte Erkrankungen 
  • Impfungen bei Immunschwäche
  • Tuberkulose 
  • Tropen- und Reisemedizin
Priv.-Doz. Dr. Lucia Nogová

Priv.-Doz. Dr. Lucia Nogová

Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

Schwerpunkte: Lungenkrebs, frühe klinische Studien bei soliden Tumoren

Publikationen (PubMed)

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+49 221 478-89050
Telefax
+49 221 478-89051
Zur Person

Dr. Christian Philipp Pallasch studierte von 1996-2003 an der Universität des Saarlandes und der Universität Oslo. Das Praktische Jahr 2003/2004 absolvierte an der Universität zu Köln. Er wurde 1998 in die Begabtenförderung des Evangelischen Studienwerkes Villigst e.V. aufgenommen.

Im Rahmen des von der DFG geförderten Graduiertenkollegs „Zelluläre Regulation und Wachstum“ arbeitete er am Institut für Humangenetik in Homburg/Saar unter der Leitung von Prof. Dr. Eckart Meese und beschäftigte sich mit tumorimmunologischen Fragestellungen mittels SEREX-definierten Autoantigen. Seine Arbeiten zur Promotion zum Dr. med. im Jahr 2004 beschrieben das immunogene Epitop und die prognostische Relevanz von GLEA2 und PHF3-spezifischen Antikörpern bei Glioblastoma multiforme.

Seine klinische Ausbildung begann Dr. Pallasch 2004 in der Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Hallek.

Dort setzte er in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Clemens Wendtner seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Biologie der Chronischen Lymphatischen Leukämie fort und konnte, vor allem mit Microarray-basierten Untersuchungen zum Lipidmetabolismus, der Apoptoseresistenz und der miRNA-Regulation, zahlreiche Publikationen u.a. in Blood und Leukemia veröffentlichen. 2009 setzte er seine wissenschaftliche Ausbildung mit Unterstützung eines DFG-Postdoktorandenstipendiums am Massachusetts Institute of Technology (MIT) fort. Hier beschäftigte er sich im Labor von Prof. Michael Hemann am David. H. Koch Institute for Integrative Cancer Research mit Tumormikromilieu-vermittelter Resistenz. Mittels eines in Kooperation mit dem Labor von Prof. J. Chen entwickelten humanisierten Mausmodells des „Double-Hit-Lymphoms“ fokussierter er sich auf die Untersuchung der Mechanismen therapeutischer Antikörper. Im Rahmen dieser Arbeiten konnte er funktionell therapierefraktäre Nischen identifizieren und die durch Makrophagen vermittelten synergistischen Mechanismen der Chemoimmunotherapie aufklären (Pallasch et al. CELL 2014).

Seit 2012 setzte Dr. Pallasch diese Arbeiten an der Uniklinik Köln fort. Hier beschäftigt er sich mit der funktionellen Rolle der Makrophagen im Tumormikromilieu von B-Zelllymphomen, vor allem im Kontext der  CLL. Außerdem beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe mit der Biologie der aggressiven Transformation von Lymphomen. Seit 2015 wird seine Arbeitsgruppe im Rahmen des Nachwuchsgruppenförderungsprogrammes des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Dr. Pallasch ist aktives Mitglied der European Hematogy Association (EHA) und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO).

Forschungsschwerpunkte

  •     Rolle von Tumor-assoziierte Makrophagen in der Tumortherapie
  •     Funktionelle Rolle der DNA-damage response für die Polarisierung und Funktion von Makrophagen
  •     Synergistische Mechanismen in der Kombinationstherapie von B-Zell Lymphomen
  •     Pathogenese der CLL und aggressiver B-Zelllymphome

Klinische Schwerpunkte

  • Chronische Lymphatische Leukämie, B-Zelllymphome, Uro-onkologie
Zur Person

Kurzbiografie

Dr. med. Jan Rybniker studierte von 1996 bis 2003 Humanmedizin an der Universität zu Köln und promovierte zum Thema der Transposon Mutagenes bei Mykobakterien am Institut für medizinische Mikrobiologie in Köln und im Rahmen eines einjährigen Forschungsaufenthalts an der University of Tennessee im Labor von Prof. Pamela Small. Seit März 2006 ist Dr. Rybniker Mitarbeiter an der Medizinischen Klinik 1 für Innere Medizin der Universität zu Köln (Hämato-Onkologie/Infektiologie). Er ist Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie. Im Jahr 2011 wurde eine MD-PhD Arbeit zum Thema: „Identification and Characterization of Host Shut-Off Proteins of Mycobacteriophages“ mit Auszeichung abgeschlossen. Von 2011 bis 2015 war Dr. Rybniker Wissenschaftler im renommierten Labor von Professor Stewart Cole an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). 2016 erfolgte die Habilitation über das Thema: „Wirtszell-basierte Antituberkulotika-Entwicklung – ein neuer Ansatz im Kampf gegenantibiotikaresistente Tuberkulose“. Seit 2016 leitet Dr. Rybniker das Infektiologische Forschungslabor im Zentrum für Molekulare Medizin Köln (ZMMK). Für seine Forschungsarbeiten erhielt Dr. Rybniker zahlreiche Auszeichnungen wie den Young Investigator Award der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin sowie den Swiss TB-Award 2015.

Dr. Rybniker ist aktives Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) wo er als Co-Chair der Sektion Mykobakterien fungiert.

Forschungsschwerpunkte

  • Antibiotika-Entwicklung gegen Multiresistente Erreger
  • Untersuchungen zu Wirts-Pathogen-Interaktionen
  • Host-directed therapy
  • Epidemiologie der Tuberkulose

Klinische Schwerpunkte

  • Tuberkulose und nichttuberkulöse Mykobakterien (NTM)
  • Tropen- und Reisemedizin
  • HIV und assoziierte Erkrankungen
  • Behandlung Multi-resistenter Erreger
Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Scheid

Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Scheid

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Internistische Onkologie

Schwerpunkte: Stammzelltransplantation und Hämapherese 

Sekretariat Michaela Kanehl
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+49 221 478-86169
Telefax
+49 221 478-86544
Zur Person

Professor Christoph Scheid studierte Medizin an den Universitäten Bonn, Köln und Clermont-Ferrand. Nach Promotion und ärztlicher Prüfung 1991 war er als Stipendiat der Deutschen Krebshilfe am Paterson Institute for Cancer Research in Manchester tätig und befasste sich mit der Erforschung von Veränderungen des Immunsystems durch experimentelle Tumortherapien z.B. Interleukin-6 oder dem Proteinkinase-C-Aktivator Bryostatin-1. Zusätzlich untersuchte er die Erholung der Immunfunktion nach Transplantation von autologen peripheren Blutstammzellen, einem damals noch sehr neuen Verfahren. Nach seinem Wechsel an die Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln 1994 brachte er seine Erfahrungen in den Aufbau eines autologen und später auch allogenen Transplantationsprogramms in Köln ein und übernahm später die Leitung des Labors für Stammzelltransplantation und der Stammzellherstellung. Seit 2001 ist Professor Scheid Facharzt für Innere Medizin und führt seit 2004 die Zusatzbezeichnung Hämatologie und internistische Onkologie. Seit 2002 leitet er als Oberarzt die KMT-Station 4a  und den Schwerpunkt Stammzelltransplantation (KMT). Zusätzlich ist er Transfusionsbeauftragter der Klinik I für Innere Medizin. 2005 habilitierte sich Professor Scheid im Fach Innere Medizin.

Forschungsschwerpunkte

  • Optimierung der autologen Stammzelltransplantation und Stammzellgewinnung
  • Erforschung der Rolle von Stammzellen im Rahmen ischämischer Herzerkrankungen
  • Allogene Stammzelltransplantation

Klinische Schwerpunkte

Klinische Schwerpunkte sind neben der Stammzelltransplantation die Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie und des multiplen Myeloms. Professor Scheid ist Mitglied der Studienleitgruppe der GMMG-HD4 Myelom-Studie unter Leitung von Prof. H. Goldschmidt. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften sowie Autor und Koautor einer Reihe von Publikationen.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Roland Ullrich

Univ.-Prof. Dr. Dr. Roland Ullrich

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

Geschäftsführender Oberarzt, Personaloberarzt

Schwerpunkte: Personalisierte Krebstherapie, Onkologischer Leiter des Sarkomzentrums, Stammzelltransplantation

Publikationen (PubMed)

Telefon
+49 221 478-87660 (CIO-Lotsen)
Telefax
+49 221 478-32083
Zur Person

Kurzbiografie

Zwischen 1999-2005 studierte Prof. Roland Ullrich Humanmedizin in Marburg und Köln. Während des Studiums verbrachte er Studienaufenthalte in Lyon, Paris und Fribourg. Im Anschluss an das Medizinstudium arbeitete Prof. Ullrich als Stipendiat am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung; hier befasste sich Prof. Ullrich mit der Untersuchung zielgerichteter Krebstherapien im Bronchialkarzinom. Prof. Ullrich leitete von 2009 bis 2014 eine eigenständige Forschergruppe am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung mit dem Schwerpunkt personalisierte Krebstherapieansätze und molekulare Bildgebung. Diese Arbeiten bildeten die Grundlage für seine Habilitation im Fach Molekulare Medizin, die Herr Prof. Ullrich 2013 abschloss.

Der Schwerpunkt seiner Forschungsaktivitäten liegt auf der Untersuchung der zu Krebs führenden molekularen Signalwege mit dem Ziel, neue Therapieverfahren gegen Tumorerkrankungen zu entwickeln. Schwerpunkt sind zielgerichtete Therapieansätze wie anti-angiogene und immunmodulatrische Therapieansätze. Hierbei untersucht seine Forschergruppe molekulare Mechanismen in der Tumorzelle, die das Wachstum von Tumorgefäßen und die Immunantwort regulieren. Durch die Schnittstelle zwischen klinischer Patientenversorgung und präklinischer Grundlagenforschung können diese Entdeckungen schnell in die klinische Anwendung übertragen werden. Seit 2015 wird Prof. Ullrich durch das Förderprogramm "Nachwuchsforschungsgruppen.NRW 2015-2021" gefördert.

Seine Zeit als Assistenzarzt begann Prof. Ullrich 2008 in der Abteilung Innere Medizin I der Universitätsklinik Köln unter Leitung von Prof. Hallek. Prof. Ullrich ist Geschäftsführender Oberarzt und Personaloberarzt. Er ist als Oberarzt für die Knochenmarkstransplantion-Station zuständig und leitet den Schwerpunkt Sarkome am Sarkomzentrum der Uniklinik Köln. Prof. Ullrich ist Sprecher des Mildred Scheel Nachwuchszentrums "Cancer- and Immuno-Genomics". Das Mildred Scheel Nachwuchszentrums "Cancer- and Immuno-Genomics" fördert die wissenschaftliche Ausbildung von Nachwuchskräften mit dem Ziel mittelfristig die Patientenversorgung durch die Entwicklung neuer innovativer Therapiekonzepte zu verbessern.

Forschungsschwerpunkte

  • Entwicklung zielgerichteter Therapieansätze in Mausmodellen
  • Immunonkologie
  • Bronchialkarzinom
  • Hodgkin Lymphom

Klinische Schwerpunkte

  • Personalisierte Krebstherapie
  • Sarkome
  • Stammzelltransplantation

10 wichtigste Publikationen

1. Volz C, Breid S, Selenz C, Zaplatina A, Golfmann K, Meder L, Dietlein F, Borchmann S, Chatterjee S, Siobal M, Schöttle J, … Ullrich RT * (2020). Inhibition of tumor VEGFR2 induces Serine 897 EphA2-dependent tumor cell invasion and metastasis in NSCLC.
Cell Reports 2020 Apr 28;31(4):107568. *corresponding author

2. Borchmann S, Cirillo S, Görgen M, Sasse S, Kreissl S, Bröckelmann P, von Tresckow B, Fuchs B, Diehl V, Ullrich RT*, Engert A*. Pre-Treatment Vitamin D Deficiency impairs progression free and overall Survival in Hodgkin Lymphoma and supplemental Vitamin D improves chemotoxicity in translational Hodgkin Lymphoma Models.
J Clin Oncol 2019 Oct 17: *shared senior authorship
3. Meder L, Schuldt P, Thelen M, Schmitt A, Dietlein F, Klein S, Borchmann S, Wennhold K, Vlasic I, Oberbeck S, Riedel R, Florin A, Golfmann K, Schlößer HA, Odenthal M, Buettner R, Wolf J, Hallek M, Herling M, von Bergwelt-Baildon M, Reinhardt HC, Ullrich RT. (2018). Combined VEGF and PD-L1 Blockade Displays Synergistic Treatment Effects in an Autochthonous Mouse Model of Small Cell Lung Cancer.
Cancer Res. 78, 4270–4281.
4. Golfmann K, Meder L, Koker M, Volz C, Borchmann S, Tharun L, Dietlein F, Malchers F, Florin A, Büttner R, Rosen N, Rodrik-Outmezguine V, Hallek M, and Ullrich RT*. (2018) Synergistic anti-angiogenic treatment effects by dual FGFR1 and VEGFR1 inhibition in FGFR1 amplified breast cancer.
Oncogene. 2018 Oct;37(42):5682-5693 *corresponding author
5. Meder L, König K, Dietlein F, Macheleidt I, Florin A, Ercanoglu MS, Rommerscheidt-Fuss U, Koker M, Schön G, Odenthal M, Klein F, Büttner R, Schulte JH, Heukamp LC, Ullrich RT. (2018) LIN28B enhanced tumorigenesis in an autochthonous KRAS-G12V driven lung carcinoma mouse model.
Oncogene. 2018 May;37(20):2746-2756
6. Chatterjee, S., Wieczorek, C., Schottle, J., Siobal, M., Hinze, Y., Franz, T., Florin, A., Adamczak, J., Heukamp, L., Neumaier, B., Ullrich, R. T. * (2014). Transient anti-angiogenic treatment improves delivery of cytotoxic compounds and therapeutic outcome in lung cancer.
Cancer Res. 2014 *corresponding author
7. Chatterjee, S., Heukamp, L. C., Siobal, M., Schottle, J., Wieczorek, C., Peifer, M., Frasca, D., Koker, M., Konig, K., Meder, L., et al., … Ullrich RT* (2013). Tumor VEGF:VEGFR2 autocrine feed-forward loop triggers angiogenesis in lung cancer.
J Clin Invest. *corresponding author
8. Zirkel, A., Nikolic, M., Sofiadis, K., Mallm, J.-P., Brackley, C.A., Gothe, H., Drechsel, O., Becker, C., Altmüller, J., Josipovic, N., ... Ullrich RT et al. (2018). HMGB2 Loss upon Senescence Entry Disrupts Genomic Organization and Induces CTCF Clustering across Cell Types.
Molecular Cell 70, 730-744.e6.
9. Weiss, J., Sos, M. L., Seidel, D., Peifer, M., Zander, T., Heuckmann, J. M., Ullrich, R. T., Menon, R., Maier, S., Soltermann, A., et al. (2010). Frequent and focal FGFR1 amplification associates with therapeutically tractable FGFR1 dependency in squamous cell lung cancer.
Sci Transl Med 2, 62ra93.
10. Sos, M. L.*, Fischer, S.*, Ullrich, R. T.*, Peifer, M. *, Heuckmann, J. M., Koker, M., Heynck, S., Stuckrath, I., Weiss, J., Fischer, F., et al. (2009). Identifying genotype-dependent efficacy of single and combined PI3K- and MAPK-pathway inhibition in cancer.
Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 106, 18351-18356. *equally contributed
Zur Person

English

Kurzbiografie

Professor Wolf studierte von 1978 - 1985 Medizin in Freiburg. 1986-1990 war er Postdoktorand am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg in der Tumorvirologie (Prof. Dr. H. zur Hausen). Seine klinische Ausbildung zum Internisten und Hämatoonkologen begann 1990 in der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln, in der er seit 1995 Oberarzt ist. Von 2000 bis 2002 war er Sekretär des Sonderforschungsbereichs 502 (M. Hodgkin), von 2000 - 2004 Sekretär der Deutschen Hodgkin-Lymphom-Studiengruppe.

Ab 2004 koordinierte er den Aufbau des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln, in dem er seit Januar 2006 die Position des Ärztlichen Leiters und Vorsitzenden der Geschäftsführung innehat.

2005 initiierte er das Lungenkrebs-Programm des CIO und gründete die Lung Cancer Group Cologne (LCGC).

Im Jahr 2010 gründete er zusammen mit Prof. Büttner vom Institut für Pathologie der Uniklinik Köln das Netzwerk Genomische Medizin (NGM) Lungenkrebs, ein molekulares Screening-Netzwerk im Einzugsbereich des CIO zur Implementierung personalisierter Lungenkrebstherapie.

Seit 2012 hält er eine ordentliche Professur für Translationale Onkologie an der Universität zu Köln.

Forschungsschwerpunkt

Ziel der von Prof. Wolf 2004 initiierten Lung Cancer Group Cologne (LCGC) ist die Verbesserung der systemischen Therapie des Bronchialkarzinoms durch die Entwicklung personalisierter Ansätze. Hierzu wurde in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Translationale Genomik der Universität zu Köln (R. Thomas), dem Institut für Pathologie der Uniklinik Köln (R. Büttner), der Klinik für Nuklearmedizin der Uniklinik Köln (A. Drzezga) und der präklinischen Imaging Gruppe am Max Planck Institut für Neurologische Stoffwechselforschung Köln (B. Neumaier) eine translationale Studienplattform zur Integration früher klinischer Studien, genomischer Analysen und Verfahren des Molecular Imaging etabliert. Diese Studienplattform ist eng verknüpft mit dem Netzwerk Genomische Medizin (NGM) Lungenkrebs. NGM ist ein Zusammenschluss von Krankenhäusern und Praxen vorwiegend in Nordrhein-Westfalen zur Implementierung einer umfassenden zentralen Genotypisierung und personalisierten Therapie von Lungenkrebspatienten und stellt mittlerweile eine der weltweit größten Genotypisierungsplattformen bei dieser Erkrankung dar.

Klinische Schwerpunkte

Als Ärztlicher Leiter des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) ist Prof. Wolf mit seinem Team für den Ausbau der interdisziplinären Strukturen im CIO verantwortlich. Er vertritt die internistische Onkologie in mehreren Tumorboards (interdisziplinäre Fallkonferenzen), nimmt an den interdisziplinären Sprechstunden für Patienten mit soliden Tumoren und den Zweitmeinungs-Sprechstunden teil und ist bei onkologischen Fragestellungen konsiliarisch tätig. In der Klinik I für Innere Medizin ist er zuständig für die klinische Versorgung von Patienten mit Lungenkrebs.

Prof. Dr. Thomas Zander

Prof. Dr. Thomas Zander

Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie

Netzwerkkordinator Darmzentrum Köln

Schwerpunkte: Gastrointestinale Tumore, Therapie solider Tumoren

Publikationen (PubMed)

Telefon
+49 221 478-87660 (CIO-Lotsinnen)
Telefax
+49 221 478-89051
Zur Person

Kurzbiografie

Priv.-Doz. Dr. Thomas Zander studierte von 1992 – 1999 Medizin in Freiburg und Köln. Er arbeitet dann zunächst an der Klinik für Neurologie der Universitätsklinik Bonn und seit 2001 an der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln. Nach einem Post-Doc Aufenthalt am Dana Farber Cancer Institue der Harvard Medical School 2001-2002 führte er seine Ausbildung zum Internisten und Hämatologen/Onkologen an der Klinik I für Innere Medizin fort, in der er seit Juli 2012 als Oberarzt tätig ist und den Bereich gastrointestinaler Tumore leitet.
 

Forschungsschwerpunkte

Im Zentrum der Forschungsaktivitäten von Dr. Thomas Zander steht der Aufbau eines Schwerpunktes für molekular zielgerichtete Therapie bei gastrointestinalen Tumoren. In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie (Prof. Dr. R. Büttner) wird molekulare Diagnostik bei gastrointestinalen Tumoren durchgeführt um Patienten optimal zu versorgen und die Teilnahme an molekular zielgerichteten translationalen Studien zu ermöglichen.
 

Klinische Schwerpunkte

Als Mitglied des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) ist Dr. Thomas Zander mit verantwortlich für die Durchführung des interdisziplinären Tumorboards und der interdisziplinären onkologischen Spezialsprechstunden. Als Leiter der Interdisziplinären Onkologischen Projektgruppe (IOP) für kolorektale Tumoren koordiniert er die klinische Versorgung dieser Patienten im CIO und führt die Spezialsprechstunde für gastrointestinale Tumoren durch.

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