Labor für molekulare Pathogenese der CLL

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Unser Labor hat sich zur Aufgabe gestellt, die Ursachen und prädisponierenden Faktoren, die zur Entwicklung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) führen, genauer zu erkennen.

Zur Person

Kurzbiografie

Professor Hallek ist seit 2003 Direktor der Klinik I für Innere Medizin an der Uniklinik Köln.
Von 1978-1985 studierte er Medizin in Regensburg, München und Paris. Seine ärztliche Ausbildung erhielt er in München. Von 1990-1992 verbrachte er zwei Jahre als Postdoktorand am Dana-Farber-Cancer-Institute der Harvard Medical School in Boston.
Er ist Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie.
Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist die Entwicklung spezifischer, molekularer Therapien für Leukämien. Er erhielt zahlreiche wissenschaftliche Auszeichnungen. Prof. Hallek ist Gründer und Leiter der Deutschen CLL-Studiengruppe (DCLLSG), der international führenden Studiengruppe zur Erforschung neuer Behandlungen der chronischen lymphatischen Leukämie.

Unsere Schwerpunkte liegen auf der:

Analyse der Bedeutung des Tumormikromilieus für die Pathogenese und Weiterentwicklung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)

Die CLL ist eine Erkrankung, bei der das Überleben der Leukämiezellen in starkem Maße von der kontinuierlichen Stimulation durch extrazelluläre Faktoren abhängt. Diese potentielle "Achillessehne der CLL" versuchen wir anhand eines CLL-Mausmodelles zu erforschen und für neue therapeutische Ansätze bei der CLL-Therapie nutzbar zu machen. Unter Nutzungvon Knockout-Mäusen analysieren wir die Bedeutung von Zytokinen/Chemokinen und Oberflächenrezeptoren für die Entstehung und Weiterentwicklung der CLL.

Targetvalidierung

Hier identifizieren wir Moleküle, die als therapeutische Targets für die Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) und anderer onkologischer Erkrankungen in Frage kommen, und validieren sie anhand von Tiermodellen. Zum großen Teil führen wir Grundlagenforschung über eigene Moleküle durch, greifen aber auch Ergebnisse anderer Gruppen auf. Für jedes Gen wird die geeignete Validierungsstrategie entwickelt und danach die entsprechenden Tiermodelle entworfen. Dies beinhaltet die Herstellung gentechnologisch veränderter Mäuse wie zum Beispiel Knockout- und transgener Mäuse.

Genetische Diagnostik des Risikos für CLL-Prädisposition und -Krankheitsprogression

Wir arbeiten an der Identifikation von kleinen genetischen Unterschieden, sogenannten single nucleotide polymorphisms (SNP), zwischen den Genen von CLL-Patienten und Gesunden. Dies soll ermöglichen eine mögliche Prädisposition zur CLL oder das individuelle Risiko zur Krankheitsprogression besser einschätzen zu können.

Langfristige Ziele

Unser Ziel ist es, neue Strategien für die Behandlung der CLL und maligner Erkrankungen des Menschen zu identifizieren, diese dann in Zusammenarbeit mit industriellen Kooperationspartnern weiterzuentwickeln und in klinischen Studien zu testen.

Das Team

Post-Doc
Dr. Nina Reinart
Dr. Oleg Fedorchenko
Dr. Hien Nguyen

MTLA
Natascha Rosen

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