28.06.2019
Innere I

Nachwuchspreis für PhD-Studentin

Melanie Stecher auf AIDS-Kongress geehrt

Melanie Stecher, Foto: Michael Wodak
Melanie Stecher, Foto: Michael Wodak

Melanie Stecher, PhD-Studentin in der Arbeitsgruppe „Kohorten in der Infektionsforschung“ der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln, ist auf dem AIDS-Kongress Mitte Juni in Hamburg mit dem Nachwuchsforscherpreis 2019 der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) ausgezeichnet worden. Sie erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Preis für die Arbeit „Metaanalyse zur aktuellen Evidenz des Risikos von Therapieunterbrechungen bei HIV Patienten unter Antiretroviraler Therapie“, die im Rahmen der Translationalen Plattform HIV (TP-HIV) des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Jörg Janne Vehreschild durchgeführt wurde. Dabei ging es darum, weitere Erkenntnisse über die Machbarkeit von Studien mit Therapieunterbrechungen und die damit verbundenen Risiken zu gewinnen. Die Studie konnte zeigen, dass die Strategie der engmaschigen Beobachtung von Patienten während der Therapieunterbrechung und der frühen Wiedereinführung von Antiretroviraler Therapie wirksam ist, um das Risiko für Patienten zu minimieren. Es besteht ein geringes Restrisiko für neu auftretende antivirale Resistenzen, was für die Beratung und Behandlung von Patienten, die an Studien zur HIV-Heilung teilnehmen, von Bedeutung ist.

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