07.06.2019
Morbus Parkinson

Physiotherapie, Tango & Co. – Projekt zu Bewegungsangeboten gefördert

Neues Projekt startet im Juni

Foto: Robert Kneschke/Fotolia
Foto: Robert Kneschke/Fotolia

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein neues Forschungsprojekt zu physischen Interventionen bei Patienten mit Morbus Parkinson unter Federführung von Univ.-Prof. Elke Kalbe und Mandy Roheger von der Abteilung Medizinische Psychologie | Neuropsychologie und Gender Studies der Uniklinik Köln mit insgesamt 190.000 Euro. Das zweijährige Projekt, an dem sich zahlreiche weitere Kooperationspartner beteiligen, startet im Juni 2019. Die Wissenschaftler vergleichen und bewerten im Rahmen einer systematischen Literaturarbeit mit Netzwerk-Metaanalysen die Wirksamkeit von Bewegungsangeboten für Parkinson-Patienten wie Physiotherapie, Tangotanz oder Yoga auf die geistige Leistungsfähigkeit, Motorik, Lebensqualität und Depressivität. In einem ergänzenden Projektteil sollen durch die Zusammenarbeit der Wissenschaftler mit Patienten und Anbietern von Sportprogrammen alle relevanten Akteure zum Thema zusammengebracht werden, um solche Angebote zukünftig auf die Bedürfnisse der Patienten zuzuschneiden, zu erweitern und zu verbessern.

Kooperationspartner:

Cochrane Gruppe, Uniklinik Köln (Priv.-Doz. Dr. Nicole Skoetz); Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (Dr. Antje Dresen); Institut für Medizinische Statistik und Bioinformatik, Universität zu Köln; Universitätsklinikum Marburg (Prof. Dr. Carsten Eggers)

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